Eigenfett Brust OP Narkose

  • Hallo


    Ich überlege mir eine Brust OP mit Eigenfett. Ich bin dünn und es müsste an 2-3 Stellen Fett entnommen werden. Ich möchte auf keinen Fall eine Vollnarkose und es gibt auch seriöse Ärzte, die den Eingriff in Teilnarkose, auf Wunsch mit Dämmerschlaf anbieten.
    Wisst ihr, was dabei die Risiken sind? Hat jemand einen solchen Eingriff unter Teilnarkose machen lassen?


    Herzlichen Dank

  • Hallo Pampelmuse,
    der einzige Unterschied ist der Schmerz, der bei der Absaugung und Implantation entsteht. Wenn die Gebiete jedoch ausreichend mit Lokalanästhetikum eingespritzt sind, sollte auch das keine Problem sein.
    MfG Dr. A. Hilpert

  • Wir führen den Eingriff in zwei Schritten durch. Zunächst entnehmen wir Fettzellen mithilfe der Wasserstrahlassistierten Fettabsaugung aus einer oder mehreren Körperregionen, wo ausreichend Fett vorhanden ist, also beispielsweise an Bauch, Po oder Beinen.


    Anschließend werden diese Fettzellen gereinigt, in einem speziellen Verfahren aufbereitet und dann in die Brust übertragen. Anders als bei einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten entstehen in diesem Fall keine sichtbaren Narben. Das Eigenfett wird einfach mithilfe von dünnen Kanülen behutsam in die vorher betäubte Brust injiziert.


    Ein Großteil der Fettzellen wächst nach der Injektion wieder an. Dafür sind insbesondere die enthaltenen Wachstumsfaktoren und die schonende Gewinnung verantwortlich. Da jedoch nicht alle Fettzellen anwachsen, sondern teilweise vom Körper wieder abgebaut werden, injiziert man zunächst etwas mehr Fett als notwendig in die Brust. Derzeit erreichen wir Einheilungsraten von 50 bis 70 Prozent. Ist noch genügend Fett vorhanden, kann in einer Folgebehandlung erneut Fett in die Brust übertragen werden und somit mehr Volumen aufgebaut werden.


    Das Ergebnis der Brustvergrößerung mit Eigenfett ist sehr natürlich, was zahlreiche unserer Patientinnen begeistert.