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Brustverkleinerung / Brustreduktion vom Facharzt

Frauen mit zu großen Brüsten sind meist in ihrem Wohlbefinden sehr eingeschränkt. Neben den seelischen Beeinträchtigungen sind bei vielen betroffenen Patientinnen auch körperliche Beschwerden bzw. Schmerzen vorhanden. Zudem erschlaffen zu große Brüste sehr häufig. Der Busen hängt entsprechend nach unten. Durch eine Brustverkleinerung kann eine Brust im Verhältnis zum Körperbau angepasst werden. Erfahren Sie vom Facharzt für Plastische Chirurgie mehr über Methoden, Kosten bzw. Preise, Risiken, Ablauf, Heilungsverlauf, etc.

brustverkleinerung

Bei der Brustreduktion wird versucht, beide Brüste in Form und Größe anzupassen und möglichst kleine und unauffällige Narben zu hinterlassen. Zudem wird überschüssige Haut entfernt. Mit der Verkleinerung Ihrer schweren oder zu großen Brust kann auch eine Straffung hängender Brüste realisiert werden.

Unseren erfahrenen plastischen Chirurgen stehen ein Vielzahl von Operationstechniken für eine Brustverkleinerung zur Verfügung. In einem individuellen Beratungsgespräch wird die für Sie passende Technik ausgewählt.

Die Ausgangssituationen sind oftmals eine Gratwanderung zwischen Krankheit und einer ästhetischen Korrektur. Ist die Brustanlage zu groß, so wird von einer Makromastie gesprochen. Sehr ausgeprägte Fälle werden als Gigantomastie bezeichnet.

Kurzinformationen zur Brustverkleinerung

Op-ArtStationärer Eingriff
Aufenthalt Klinik1 – 3 Tage
NarkoseVollnarkose
OP-Dauer2 bis 4 Stunden
Arbeitsfähig10 bis 14 Tage nach der Operation
HeilungSportliche Aktivitäten ab der 7. Woche nach OP
Endergebnis sichtbar nach 6 bis 12 Monaten
Kosten⌀ EUR 3000,- bis EUR 8000,-
Alternative BezeichungenBrustreduktion, Mammareduktionsplastik, Mammareduktion, Busenverkleinerung
Info-FlyerFlyer Info-Flyer Brustverkleinerung

Für wen ist eine Brustverkleinerung interessant?

Grundsätzlich ist die Brustverkleinerung für Frauen interessant, welche unter ihren großen und schweren Brüsten leiden. Durch die Verkleinerung ist es möglich, um neue Lebensqualität zu erlangen und gesundheitliche Folgeschäden vorzubeugen. Daher kann diese Operation bei ausgeprägter Gigantomastie durchaus auch in jüngeren Jahren sinnvoll sein. Grundsätzlich muss aber das Brustwachstum abgeschlossen sein.

Wie ist der Ablauf bei einer Brustverkleinerung?

Ohne Voruntersuchung keine Durchführung der Verkleinerung Ihrer Brust. Eine umfassende Voruntersuchung ist wichtig, um Behandlungsfehler und Fehlentscheidungen zu vermeiden. Hierbei stellt unser erfahrener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie Ihre Ausgangssituation fest und gleicht diese mit Ihrem Veränderungswunsch ab. Wir prüfen, ob eine Korrektur bei Ihnen möglich und sinnvoll ist.

Folgende Punkte werden bei der Beratung und Voruntersuchung geklärt:

  • Wie ist Ihre Ausgangssituation bzw. wie ist die aktuelle Forum und Größer Ihrer Brüste?
  • Welche Erwartungen haben Sie an Ihre Brustverkleinerung und welches Ergebnis wünschen Sie sich (z. B. Brustgröße, Form, etc.)?
  • Haben Sie Vorerkrankungen?
  • Ist der Eingriff bei Ihnen durchführbar und auch erfolgversprechend?
  • Nehmen Sie regelmäßig Medikamente?
  • Bestehen Arzneimittelallergien?
  • Sind Sie aktuell in medizinischer Behandlung bzw. wie ist Ihre gesundheitlicher Zustand?
  • Welche Ausgangssituation haben (sind z. B. beide Brüste gleich groß, welche Form haben Sie aktuell, etc.)?
  • Soll auch zugleich eine Bruststraffung durchgeführt werden?

 

Ihr erfahrener Facharzt zeigt Ihnen im Rahmen der Voruntersuchung, welche Operationsmethoden für die Verkleinerung Ihrer Brust für Sie möglich sind und deren Vor- und Nachteile. Sie erfahren alles über Ihre individuellen Komplikationen und Risiken Ihrer Brustverkleinerung und Ihren möglichen Behandlungsablauf. Durch das individuelle Gespräch und die Voruntersuchung kann der genaue Umfang Ihrer Behandlung festgestellt werden.

Welche Unterschiede gibt es bei der Brustverkleinerung?

In der Fachliteratur der Ästhetischen Chirurgen sind aktuell über 130 unterschiedliche Methoden einer Operation zur Verkleinerung zu großer Brüste dokumentiert. Wir wollen Ihnen eine grobe Übersicht über die Unterschiede der Operationstechniken geben. Ihr Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie muss bei der Beratung überlegen, welche Schnittführung und Operationsmethode für Ihr gewünschtes Zielergebnis optimal ist. 

Ein wichtiger Faktor für die Wahl der Operationsmethode ist der funktionelle Erhalt des Mammillen-Areola-Komplexes (oftmals auch als MAK bezeichnet). Dieser ist für die Stillfunktion und Sensibilität bzw. Erregbarkeit verantwortlich.

Soll die Stillfunktion bzw. Sensibilität erhalten bleiben, so wird bei der Brustverkleinerung der MAK nicht vom darunterliegenden Brustgewebe abgelöst. Diese Operationen werden als „gestielte Technik“ bezeichnet. Je nachdem, im welchen Sektor der MAK mit dem verbleibenden Gewebe verbunden bleibt, werden die unterschiedlichen Stiele Bezeichnet:

  • oberer Stiel (cranialer Stiel)
  • unterer Stiel (caudaler Stiel)
  • innerer Stiel (medialer Stiel)
  • äußerer Stiel (lateraler Stiel)
  • zentraler Stiel
  • Kombinierter Stiel (craniomedialer, caudolateraler Stiel, etc.)


Bei übergroßen Brüsten (sogenannte Gigantomastie) kann auch eine Brustverkleinerung mit einer freien Transplantation des Mammillen-Areola-Komplexes (MAK) notwendig werden. Hierbei wird der MAK vom darunterliegenden Gewebe komplett abgelöst und am Ende der Operation als Hauttransplantat an der entsprechenden Position der Brust wieder eingesetzt. Nachteil dieser Operationsmethode ist, dass die Stillfähigkeit und Sensibilität meist nicht erhalten bleibt, da die versorgenden Nerven durchtrennt werden.

Bei der Wahl der optimalen Operationsmethode sind eine Vielzahl an Überlegungen an zu stellen, die wir Ihnen im groben erläutern wollen.

Die Auswahl der Operationsmethode

  • Reduktion der Gewichtsbelastung
  • Sensibilität der Brustwarzen
  • Soll die Stillfähigkeit erhalten bleiben?
  • Form und Aussehen Ihrer Brust
  • Dauerhaftigkeit des Operationsergebnisses
  • Narbenverlauf
  • Narbenqualität
  • Erforderliche Hebestrecke der Brust
  • Ist eine Straffung der Haut notwendig?

Welche Operationstechniken gibt es bei einer Brustverkleinerung?

Benelli

Der Narbenverlauf nach Benelli ist der kürzeste und unauffälligste Narbenverlauf einer Brustverkleinerung. Sie verläuft kreisrund auf dem Warzenhof. Sie kann zum Einsatz kommen, wenn die Hebestrecke relativ kurz ist und wenig Brustgewebe entfernt werden muss.

Lejour

Durch eine moderne Technik der Brustverkleinerung resultiert eine vertikale Narbe, welche rund um den Warzenhof und senkrecht nach unten verläuft. Sie eignet sich bei mittlerer Hebestrecke und wenn mäßig viel Brustgewebe entfernt werden muss.

Lassus

Ein langer vertikaler Narbenverlauf verläuft rund um den Warzenhof und senkrecht nach Unten über die Unterbrustfalte hinaus. Sie eignet sich bei langer Hebestrecke und wenn viel Brustgewebe entfernt werden muss.

Regnault

Ein B-förmiger Narbenverlauf nach Régnault verläuft rund um den Warzenhof und danach bogenförmig in Richtung Mitte der Brust. Er endet in der Unterbrustfalte. Das Tragen tiefer Dekolletés wird nach der Brustverkleinerung möglich, da keine Hautschnitte im Bereich des Dekollete gesetzt werden. Sie eignet sich bei mittleren Hebestrecken und wenn viel Brustgewebe entfernt werden muss. Zudem ist die Formbarkeit der Brust gegeben.

Martoni

Ein L-förmiger Narbenverlauf nach Meyer / Martinoni verläuft rund um den Warzenhof, senkrecht nach unten und dann auf der Höhe der Unterbrustfalte rechtwinklig nach außen. Das Tragen tiefer Dekolletés wird nach der Brustverkleinerung möglich, da keine Hautschnitte im Bereich des Dekollete gesetzt werden. Sie eignet sich bei mittlergroßen Hebestrecken und wenn viel Brustgewebe entfernt werden muss. Zudem ist die Formbarkeit der Brust gegeben.

Lexer

Ein T-förmiger Narbenverlauf nach Lexer verläuft rund um den Warzenhof, senkrecht nach unten und dann auf der Höhe der Unterbrustfalte rechtwinklig nach außen und innen. Sie wird oftmals bei großen, stark hängenden Brüste eingesetzt (z. B. bei Makromastie  oder Gigantomastie). Da der Narbenverlauf fast zur Körpermitte verläuft, ist das Tragen eines tiefen Dekolletés nach der Brustverkleinerung eher schwierig. Ein T-förmiger Narbenverlauf wird eher bei sehr großen Brüsten eingesetzt (Resektionsgewicht mehr als 500 Gramm je Seite). Bei von den Krankenkassen übernommenen rein medizinisch indizierten Brustverkleinerungen wird meist diese Schnittform eingesetzt.

Besonders schonendes Verfahren durch die Modifikation und Kombination unterschiedlicher Techniken. Der Narbenverlauf bei der Brustverkleinerung nach Hall-Findlay ist vertikal von der Brustwarze zur Unterbrustfalte. Die Vorteile der Brustverkleinerung nach Hall-Findlay sind eine deutlich bessere Form, kurze Behandlungsdauer und meist eine längere Haltbarkeit des Ergebnisses. Zudem bleibt die Stillfähigkeit und Sensibilität der Brustwarzen meist erhalten. Die Methode kann auch bei sehr großen Brüsten gewandt werden.

Heilungsverlauf - was ist nach der Brustverkleinerung zu beachten?

Hierbei muss unterschieden werden, zwischen der Ausfallzeit (z. B. Beruf) und gesamter Heilung. Normale Arbeitstätigkeiten (ohne große körperliche Belastung) können Sie in der Regel ca. 10 bis 14 Tage nach der Operation wieder aufnehmen. Der gesamte Heilungsverlauf (inkl. Verblassen der Narbe) hängt von Ihren persönlichen Voraussetzungen ab und kann bis zu 12 Monate dauern. Zudem ist das Tragen eines Spezial-BHs nach der Operation für mehrere Wochen notwendig.

Leichte sportliche Aktivitäten sind ab der 7. Woche nach der Operation wieder erlaubt. Körperlich belastende Betätigung wird mir Ihnen im Einzelfall geklärt.

Das endgültige Ergebnis der Operation ist je nach Operationsumfang und OP-Methode nach 6 bis 12 Monaten sichtbar.

Das richtige Verhalten nach der Brustverkleinerung hilft, Komplikationen zu vermeiden und Ihr Ergebnis möglichst langfristig zu sichern. Wir wollen Ihnen einen groben Überblick mit häufig gestellten Fragen zum Thema Brustverkleinerung geben, was nach einer Operation zu beachten ist, so dass Sie sich einen Eindruck vom Heilungsverlauf machen können. Zudem erfahren Sie, wie Sie die Heilung unterstützen können. Genaue Details besprechen wir gerne mit Ihnen bei Ihrem Beratungstermin.

Welche Risiken und Komplikationen gibt es bei einer Brustverkleinerung?

Trotz unserer umfangreichen Voruntersuchungen und der größten Sorgfalt können während oder nach der Operation vereinzelt Komplikationen auftreten. Damit Sie vor der Operation wissen, was passieren kann, erklären wir Ihnen ausführlich im Rahmen Ihres Aufklärungsgespräches alle mögliche Operationsrisiken bzw. Komplikationsmöglichkeiten.

Brustverkleinerung alle Risiken + Komplikationen

Auch der Beste Plastische Chirurg kann nicht ohne Komplikationen oder Risiken behandeln. Wir wollen Ihnen einen Überblick über mögliche Komplikationen der Brustverkleinerung geben, so dass Sie sich auch auf einen Beratungstermin entsprechend vorbereiten können. Notieren Sie sich am einfachsten Ihre entstehenden Fragen, so dass Sie mit Ihrem Plastischen Chirurgen bei Ihrem Gespräch alle für Sie wichtigen Punkte besprechend können. Mögliche Probleme nach einer Brustverkleinerung können folgende Punkte sein:

  • Nachblutung oder Hämatombildung (Bluterguss)
  • Störungen der Narbenbildung
  • Während der OP wird eine Geschwulst entdeckt
  • Druckschäden an Nerven und Weichteilen
  • Taubheitsgefühl in der Brust nach der Brustverkleinerung
  • Schwellungen der Brust
  • Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen / Hautnekrosen
  • Blutgerinnsel (Thromben)
  • Veränderung / Beeinträchtigung der Sensibilität der Brustwarze
  • Infektionen der Wunde
  • Beeinträchtigung der Stillfähigkeit
  • Bottoming-Out – ein Großteil des operierten Gewebes sackt nach untern ab und es kommt zu einer Richtungsänderung des Mammillen-Areola-Komplexes (z. B. nach oben)
  • Serom / Ansammlung Wundsekret
  • Fettnekrosen / Ölzysten
  • Dog-Ear-Bildung – kleine Wülste an den seitlichen Wundrändern
  • Formveränderung des Warzenhofes
  • Asymmetrie der Brust

Wie viel kostet eine Brustverkleinerung?

kosten

Grundsätzlich richten sich die Preise einer Brustreduktion immer nach den entstehenden Aufwand, welcher sich aus Ihrer Ausgangssituation und der gewünschten Veränderung ergibt.

Die Kosten für eine Brustverkleinerung liegen je nach Operationsumfang und zu wählender Methode meist im Bereich zwischen ⌀ EUR 3000,- und EUR 8000,- inklusive aller Nebenkosten.

Faktoren, welche die Kosten beeinflussen:

Je nachdem, wie umfangreich die Voruntersuchungen ausfallen, dementsprechend differenziert auch der Preis. Umfangreiche Voruntersuchungen vermindern das Risiko und dienen Ihrer Sicherheit. Grundsätzliche müssen alle ärztliche Tätigkeiten nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet werden – hierzu gehören auch Beratung, Voruntersuchung und OP-Aufklärung für eine Brustverkleinerung.

Viele individuelle Faktoren beeinflussen die Kosten und den Aufwand der Brustverkleinerung.

Daher kann genauer Betrag kann immer erst genannt werden, wenn Ihre Ausgangssituation mit Ihrem Veränderungswunsch abgeglichen ist. Dies erfolgt im Rahmen der Voruntersuchung und dem Operationsaufklärungsgespräch.

Sicherheit im Operationsbereich und die Qualifikation des behandelnden Arztes sind in unseren Augen sehr wichtig – aber auch kostenintensiv. Wie in jedem Beruf sind erfahrene und hoch qualifizierte Fachkräfte kostenintensiver als weniger qualifizierte oder unerfahrene. Hierbei müssen auf folgende Punkt in der Kalkulation berücksichtigt werden:

  • Kosten der Ausbildung
  • Kosten der regelmäßigen Fortbildung
  • Kosten der Qualitätssicherung
  • Haftpflichtversicherung (ästhetische Eingriffe in der Arzthaftpflicht sind sehr kostenintensiv)
  • Gesetzliche Abgaben (Steuern, Sozialversicherung, etc.)

Ein großer Bestandteil des Preises einer Brustvergrößerung sind die Kosten für den Operationssaal. Diese sind abhängig von der Operationsdauer.

Der stationäre Aufenthalt und die stationäre Betreuung erhöht Ihre Sicherheit und sorgt für die Verringerung des Komplikationsrisikos. Eine hohe Sicherheit und hochqualifiziertes Krankenhauspersonal bzw. Operationsteam kostet Geld.

Abhängig von Ihren individuellen Voraussetzungen, persönlichen Risikofaktoren und der OP-Dauer verändern sich der Aufwand für die Anästhesie. Weiterhin spielt die Qualität der Anästhesie eine Rolle. Diese merken Sie meist erst nach der Operation (z. B. eine gute Anästhesie hat weniger Nebenwirkungen wie z. B. Übelkeit, etc.).

Hochwertige und verträgliche Materialien sind kostenintensiver als quailitativ niedere Materialien. Zudem differenziert das benötigte Material nach Operationsumfang. beachten Sie dies insbesondere bei der Auswahl des Kompressions-BH, da Sie diesen einige Wochen tragen werden. Billige Modelle neigen oft dazu, dass die benötigte Kompression bzw. Stützung des Brustbereiches innerhalb kurzer Zeit nicht mehr vorhanden ist. Eventuell legen Sie sich zusätzlich einen entsprechenden zu dem vom Arzt erhaltenen zu, so dass Sie wechseln können (z. B. um den anderen zu waschen).

Nachsorgetermine sind sehr wichtig, da event. Komplikationen (z. B. Störungen der Narbenheilung) frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden können. Je nachdem, wie oft und wie umfangreich die Nachsorgetermine sind oder gemacht werden, beeinflusst dies die Kosten. Es gibt Anbieter, welcher überhaupt keine Termine anbieten (insbesondere bei Auslands-Operationen). Hier müssen Sie berücksichtigen, dass entsprechende Folgekosten für Sie entstehen werden.

Auch die Erstellung von Zweitmeinungen sind nach dem Heilmittelwerbegesetz kostenpflichte Leistungen, welche nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet werden müssen.

Ästhetische Operationen sind Mehrwertsteuerpflichtig. Wenn Ihre Brustoperation medizinisch nicht notwendig ist, muss vom Arzt bzw. der Klinik Mehrwertsteuer an das Finanzamt abgeführt werden. Achten Sie daher, dass bei dem Angebot für eine Brustvergrößerung die MwSt. (19%) enthalten ist. Je nach persönlichen Voraussetzungen können noch zusätzliche Kosten (z. B. durch vorhandene Vorerkrankungen, etc.) anfallen. Dies wird im Rahmen Ihrer Voruntersuchung und Operationsaufklärung mit Ihnen besprochen.

Bei der Betrachtung der Kosten sollten Sie Ihre Reisekosten und eventuell entstehende Folgekosten nicht vergessen. Neben der Operationsaufklärung und der Operation sind auch Nachuntersuchungen und Kontrolltermine vorhanden. Insbesondere, wenn Korrekturen oder Probleme nach einer Operation auftreten, so können diese entsprechend Ihre Planung verändern. Treten nach einem nicht medizinisch notwendigen Eingriff Probleme auf, so können Folgekosten entstehen, welche durch den Patienten zu tragen sind (siehe auch Folgekosten). Viele Patienten vergessen diesen Punkt.

Wer trägt die Kosten einer Brustverkleinerung?

Die Kosten für medizinisch bedingte Brustverkleinerungen werden event. von der Krankenkasse übernommen. Medizinisch bedingt heißt in der Regel, dass eine Erkrankung oder Fehlbildung – sprich eine enormes und beeinträchtigendes Missverhältnis zwischen Körperstatur und Brustgröße – vorliegt. Dies wird immer im Einzelfall von der Krankenkasse entschieden.

Es ist anzuraten, als erstes mit der Krankenkasse Kontakt auf zu nehmen, da in der Regel ein Gutachter des Medizinischen Dienstes ein entsprechendes Gutachten für die Krankenkasse erstellt. Dieses Gutachten bildet in der Regel die Grundlage der Entscheidung der Krankenkasse. Erfahrungsgemäß können wir sagen, dass bei Brustverkleinerungen ab 500 Gramm Resektionsgewicht je Brust eine Chance auf Kostenübernahme Besteht und eine Makromastie oder Gigantomastie festgestellt sein muss.

Grundsätzlich ist die Kostenübernahme von der Krankenkasse aber eine Einzelfallentscheidung, da die individuellen Körperproportionen und die individuelle Krankengeschichte entsprechend berücksichtigt werden. Die medizinische Notwendigkeit muss vorliegen, wenn die Krankenkasse die Kosten übernehmen soll. Es ist z. B. ein Unterschied, ob bei einer Frau mit einer Körpergröße von 150 cm und einem Gewicht von 47 kg die Brustgröße um 500 Gramm reduziert werden soll oder bei einer 185 cm großen Frau mit einem Köpergewicht von 75 kg.

Sollen die Operationskosten von der Krankenkasse übernommen werden, so ist eine Kostenübernahme Bei Ihrer Krankenkasse zu beantragen. Hier ist es von Vorteil, wenn Ihre Beschwerden durch entsprechende Berichte und einer entsprechenden Krankenvorgeschichte (z. B. Hausarzt, Gynäkologe, Hautarzt, Orthopäde, etc.) bescheinigt werden.

Bei kleineren Brüsten sind die Kosten von der Patientin selbst zu tragen. Wird eine Brustverkleinerung aus ästhetischen Gründen durchgeführt, so sind die Kosten in der Regel durch die Patientin selbst zu tragen.

Kann ich die Kosten für meine Brustverkleinerung finanzieren?

Wir können Ihnen für Ihre Behandlung auch eine günstige Ratenzahlung bzw. Finanzierung anbieten.

Finanzierung / Ratenzahlung

Was ist vor der Operation Brustverkleinerung zu beachten?

Bevor die Brustverkleinerung bzw. Mammareduktion durchgeführt wird, sind vorbereitende Maßnahmen notwendig und hilfreich, um einen optimalen Heilungsverlauf zu gewährleisten und das Komplikationsrisiko zu verringern. Wir wollen Ihnen einen Überblick über wichtige Punkte im Rahmen der Vorbereitung auf eine Brustverkleinerung (auch als Mammareduktion bezeichnet). beachten sollten. Genaue Details bespricht Ihr Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit Ihnen im Rahmen Ihrer Voruntersuchung und Operationsaufklärung.

Welche Komplikationen können auftreten bzw. welche Risiken sind vorhanden?

Damit Sie vor der Operation wissen, was passieren kann, erklären wir Ihnen ausführlich im Rahmen Ihres Aufklärungsgespräches alle mögliche Operationsrisiken bzw. Komplikationsmöglichkeiten.

Wir wollen Ihnen aber einen Überblick über mögliche Komplikationen der Brustverkleinerung geben, so dass Sie sich auch auf einen Beratungstermin entsprechend vorbereiten können. Notieren Sie sich am einfachsten Ihre entstehenden Fragen, so dass Sie mit Ihrem Plastischen Chirurgen bei Ihrem Gespräch alle für Sie wichtigen Punkte besprechend können.

Nach der Operation kann es zu einer Nachblutung oder Hämatombildung (Bluterguss) kommen. Durch eine Wundinfektion kann sich die entsprechende Wundheilung verzögern.

Wenn Narben unter Spannung stehen, so kann es zu Störungen der Narbenbildung kommen. Daher sollten Sie unbedingt in den ersten beiden Wochen nach der Operation den verordneten Kompressions-BH tragen.

Bei einigen Patienten kommt es vor, dass während der OP eine Geschwulst entdeckt wird. Diese kann sich als bösartig herausstellen. Unsere spezialisierten Fachärzte werden diese entsprechend entfernen und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.

In seltenen Fällen können Druckschäden an Nerven und Weichteilen entstehen. Sie Bilden sich in der Regel innerhalb weniger Wochen wieder zurück.

Bei einigen Patienten kann ein Taubheitsgefühl durch die Schädigung von Hautnerven auftreten. Im Normalfall kommt es Innerhalb von einigen Monaten zur vollständigen Wiederherstellung der Empfindungen der Haut. In Ausnahmenfälle kann ein Taubheitsgefühl verbleiben.

Schwellungen im Operationsgebiet können teilweise 6 bis 12 Monate verbleiben. Die endgültige Form der Brust wird oft erst nach 12 Monaten erreicht.

Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen sind selten. Es kann dann zur Ausbildung von breiten Narben kommen, die möglicherweise einen Korrektureingriff erfordern, um ein optisch optimales Ergebnis zu erzielen. Bei entsprechender Veranlagung können wulstige, dicke, verfärbte und schmerzhafte Narben (Keloid) entstehen. Solche Narben erfordern manchmal einen Korrektureingriff.

Blutgerinnsel (Thromben) sind selten, können aber zum Verschluss eines Blutgefäßes führen, der lebensbedrohlich werden kann (z. B. Lungenembolie) und auch zum Tod führen kann.

Je nach Operationsmethode und Operationsumfang kann die Sensibilität der Brustwarze gestört oder beeinträchtigt sein. Diese Störung kann bis zu einem Jahr dauern und verbessert sich in der Regel im Laufe der Zeit. Bei gestörter Blutversorgung kann die Brustwarze komplett absterben. In diesem Fall wird eine Verpflanzung von dunkel pigmentierter / tätowierter Haut notwendig.

Infektionen der Wunde können zu einer Verzögerung der Wundheilung führen. Zudem kann es zur Ausbildung von Abszessen (Eiteransammlungen) und Nekrosen (Absterben von Gewebe) kommen.

Die Stillfähigkeit kann je nach Operationsart beeinträchtigt werden.

Ein Großteil des operierten Gewebes sackt nach untern ab und es kommt zu einer Richtungsänderung des Mammillen-Areola-Komplexes (z. B. nach oben).

Unter einem Serom versteht man die Ansammlung von Wundsekret oder Lymphflüssigkeit. Serome kommen bei Brustverkleinerung eher selten vor, da die Flüssigkeit von der Umgebung aufgenommen wird. Falls dies nicht der Fall ist, kann sie durch Punktion entnommen werden.

Wird das Brustgewebe nicht ausreichens durchblutet, so kann Fettgewebe absterben. Es bilden sich Ölzysten. Dies können oftmals in der Brust verbleiben.

Unter einem Dog-Ear versteht man kleine Wülste an den seitlichen Wundrändern. Diese können sich spontan zurück zu bilden oder durch eine Narbenkorrektur korrigiert werden.

Nach einer Brustverkleinerung kann es vorkommen, dass der Mammillen-Areola-Komplex nicht rund bleibt sondern sich verzieht. Dies kann durch einen Eingriff in Lokalanästhesie korrigiert werden.

Brüste sind eher selten gleich groß. Bei einigen Operationen müssen auch unterschiedliche Narbenführungen verwendet werden. Daher kann es vorkommen, dass durch unterschiedliches Abschwellen und unterschiedliche Heilungsverläufe die Brüste unterschiedliche groß sind. Sollte nach der Heilungsphase noch eine Asymmetrie vorhanden sein, so kann dies durch eine Form- bzw. Narbenkorrektur geändert bzw. angepasst werden.

Was ist zu tun, wenn sich eine Komplikation zeigt bzw. auftritt?

Zeigen sich bei Ihnen Komplikationen oder Probleme, so sollten Sie mit Ihrem Operateur Kontakt aufnehmen. Ihr Facharzt kennt Ihren Fall und die durchgeführte Operation am Besten. Daher kann er Ihnen am einfachsten Informationen geben, was Sie tun können oder sollten.

Problematisch wird es, wenn Sie die Operation in weiter Entfernung durchführen haben lassen (zum Beispiel im Ausland). Hier muss im Einzelfall geprüft werden, wie Ihnen weitergeholfen werden kann.

Grundsätzlich sollten Sie aber vor der Entscheidung für Ihren Facharzt sich im Klaren sein, dass durch eine Komplikation eventuell zusätzliche Kosten auf Sie zukommen können. Und je höher der Aufwand ist, desto höher werden diese sein (zum Beispiel durch Kosten durch Übersetzung von Operationsberichten, etc.). Daher sollten Sie im Vorfeld vor Ihrer Operation schon mit Ihrem Operateur offene Fragen (auch den Fall einer Komplikation) klären, so dass Sie beim Auftreten eines Problems genau wissen, wie sie weiter vorgehen können.

Heilungsverlauf und Verhalten nach der Operation

Der gesamte Heilungsverlauf hängt von Ihren persönlichen Voraussetzungen ab und kann bis zu 12 Monate dauern. Hier die wichtigsten Punkte zur Heilung nach der Brustverkleinerung (individuelle Punkte werden im Rahmen der Voruntersuchung mit Ihnen besprochen):

  • Schmerzen direkt nach der Op sind individuell verschieden
  • Sport bzw. sportliche Aktivitäten sind meist 7 Wochen nach der Operation wieder erlaubt
  • Flugreisen sind 4 bis 6 Wochen nach der Operation wieder möglich
  • Schlafen auf dem Bauch wieder 4 bis 6 Wochen möglich
  • Arbeiten ist je nach körperlicher Betätigung 1 bis 3 Wochen nach der Operation wieder möglich
  • In den häufigsten Fällen ist das Tragen eines Stütz-BH / Spezial-BH für den Zeitraum von 4 bis 6 Wochen notwendig

 

Ganz wichtig: Nachschautermine

Wichtig für die Vermeidung von Risiken ist die Wahrnehmung der Nachschautermine, die Sie in regelmäßigen Abständen wahrnehmen sollten. Hierbei kontrolliert der Plastische Chirurg den Heilungsverlauf und eventuelle Probleme können besprochen oder korrigiert werden. Viele Fachärzte für Ästhetische und Plastische Chirurgie führen 4 bis 6 Nachschautermine innerhalb des ersten Jahres nach der OP durch.

Häufige Fragen und Antworten

Beim Heilungsverlauf muss zwischen „Ausfallzeit (z. B. Beruf)“ und gesamter Heilung unterschieden werden. Normale Arbeitstätigkeiten (ohne große körperliche Belastung) können Sie in der Regel ca. 10 bis 14 Tage nach der Operation wieder aufnehmen. Der gesamte Heilungsverlauf (inkl. Verblassen der Narbe) hängt von Ihren persönlichen Voraussetzungen ab und kann bis zu 12 Monate dauern.

Das Schmerzempfinden ist sehr individuell und hängt von individuellen Faktoren ab. Diese werden mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch geklärt.

Eventuelle Schmerzen im Rücken verschwinden sehr schnell wieder, meist nach ca. 1 Woche.

Duschen und Baden ist erst nach Entfernung des Nahtmaterials wieder erlaubt. Unterhalb des Operationsbereiches können Sie sich abbrausen.

Autofahren in den ersten Tagen nach der Operation nicht möglich. Sie müssen Ihr Auto sicher steuern und jede Gefahrensituation meistern können. Zudem wird durch den Sicherheitsgurt Druck auf den Brustbereich ausgeübt. In der Regel können Sie nach etwa einer Woche wieder selbst Ihr Fahrzeug steuern.

In den ersten Wochen nach der Operation werden Sie ein Spannungsgefühl in der Brust haben, da sich die Haut und das Gewebe entsprechend anpasst.

Direkt nach der Operation werden Sie nicht das Endergebnis des Bildes haben. Schwellungen des Gewebes sind vorhanden und müssen sich erst zurückbilden. Je nach Operationsmethode wird die endgültige Brustform nach 6 bis 12 Monaten erreicht.

Sie können mit entsprechender und angepasster Hautpflege Ihre Haut im Heilungsverlauf unterstützen. Spezielle Narbencremes oder Narbenpflaster können die Gefahr von Narbenkelloiden oder hypertrophen Narben minimieren.

Da die Brustverkleinerung ein relativ großer Eingriff ist, so sollten Sie Ihre Sport- und Freizeitaktivitäten entsprechend anpassen. Leichte sportliche Aktivitäten sind ab der 7. Woche nach der Operation wieder erlaubt.

Sie können ab der 7. Woche nach der Operation langsam wieder mit Übungen beginnen, die den Brustbereich betreffen. Achten Sie Bei Ihren Übungen darauf, dass Sie im Brustbereich keine Belastung ausüben.

Skifahren sollten Sie erst 8 bis 12 Wochen nach der Operation, da es schnell zu einer großen Belastung des Brustbereiches kommen kann (z. B. bei einem Sturz, etc.).

Tauchen ist ab ca. 12 Wochen nach der Operation wieder möglich. Allerdings sollten Sie sich vorsichtig wieder an die Belastung herantasten.

Sonneneinstrahlung ist ab der 7. Woche nach der OP wieder zulässig. Allerdings sollten die Narben geschützt werden, da es sonst zu Fehlpigmentierungen kommen kann.

Sauna ist ab der 7. Woche nach der Operation wieder zulässig.

Je nach Ihrem persönlichen Empfinden können Sie ca. 4 bis 6 Wochen nach der Operation wieder auf dem Bauch schlafen.

Flugreisen sind ab ca. 14 Tage nach der Operation wieder möglich – besser ist es aber, 4 bis 6 Wochen zu warten, so dass der Druckunterschied im Brustbereich sich nicht störend auf die Wundheilung auswirken kann.

Beachten Sie bitte auch, dass Sie Ihre gewohnten Lebensabläufe im Haushalt entsprechend anpassen müssen (z. B. Kochen, Einkaufen, etc.). Sie sollten in den ersten Wochen nach der Operation das Tragen schwerer Gegenstände unterlassen. beachten Sie bitte auch, dass Arbeiten, bei denen Sie die Arme heben müssen, schwierig sein werden (z. B. Teller in der Küche aus dem Hängeschrank holen).

Je nach Ihrem persönlichen Befinden gibt es wenige Einschränkungen. Allerdings können Anfangs Sensibilitätsstörungen in der Brust vorhanden sein. Weiterhin sollten Sie beachten, dass Sie die Brust nicht all zu sehr beanspruchen.

Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass durch die Operation die Wirkung der Pille herabgesetzt wird. Dadurch kann es notwendig werden, dass zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen.

Wenn Sie Kinder haben, so beachten Sie bitte, dass Sie mit Kindern häufig die Brust belasten (z. B. beim Heben von Kleinkindern). Weiterhin sollten Sie vorsichtig mit schnellen und hastigen Bewegungen sein.

Die Narbe ist anfangs gerötet, was sich mit der Zeit gibt. Lymphdrainagen nach der Operation fördern und beschleunige den Heilungsverlauf.

Normale Arbeitstätigkeiten (ohne große körperliche Belastung) können Sie in der Regel ca. 10 bis 14 Tage nach der Operation wieder aufnehmen. Andere Tätigkeiten (z. B. Krankenschwester, Altenpfleger, etc.) und Ihre sportlichen Aktivitäten werden mit Ihnen im Rahmen Ihres persönlichen Beratungstermines besprochen.

Das Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) regelt die Fortzahlung des Arbeitsentgelts im Krankheitsfall von Arbeitnehmern. § 3 EntgFG Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall besagt, dass der Anspruch nur vorhanden ist, wenn die Krankheit nicht selbst verschuldet ist. Daher ist der Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung bei Operationen ohne medizinischer Notwendigkeit nicht verpflichtet, entsprechend Gehalt weiter zu bezahlen. Das Bundesarbeitsgericht dies mit Urteil vom 29.02.1984 (Az. 5 AZR 92/82) entschieden.

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist rechtlich gesehen nichts anderes als den Nachweis der Arbeitsunfähigkeit. Der Arzt bescheinigt also nicht nur eine medizinische Tatsache, sondern er nimmt auch eine rechtliche Wertung vor. Nach § 3 Absatz 2 Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie stellen kosmetischen und anderen Operationen ohne krankheitsbedingten Hintergrund ausdrücklich keine Arbeitsunfähigkeit dar.

Ist Ihre Brustverkleinerung nicht medizinisch notwendig, so sollten lieber Urlaub nehmen – hierdurch können Sie unliebsame Rechtsfolgen vermeiden.

Empfohlene Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Alle unsere Fachärzte für Plastische Chirurgie müssen unser Mindestanforderungsprofil erfüllen.

Alternativ kann sich auch ein Blick in die Mitgliederverzeichnisse der Fachverbände lohnen (zu den Fachverbänden):