Beiträge von minnie07

    Ja, das kenne ich nur zu gut.
    Ich hatte mich bis auf 95kg "hochgefressen", habe die Trennung von meinem langjährigen Freund mit essen verarbeitet. Vor etwas über 2 Jahren hab ich mich dann auf einem Foto gesehen und mich hat fast der Schlag getroffen. Damals habe ich dann 20kg mit eisernem Kalorienzählen abgenommen. Aber seitdem ging auch nichts mehr. Seit 4 Wochen bin ich jetzt wieder am Ball und mittlerweile sind 3,5kg weg. Gottseidank. Aber ich weiß genau, wie schwer das ist. Hatte schon eine ganze Woche null Bewegung auf der Waage, trotzdem ich mir alles Leckere verkniffen habe :-(

    Ich will jetzt nicht mehr rumblättern: Wie groß bist du denn und wieviel wiegst du? Wieviel würdest du gerne noch abnehmen?


    Vielleicht können wir uns gegenseitig ein bisschen motivieren!? Mir hilft das immer, da ich sonst ganz alleine bin.


    Gemein ist nur, dass die ersten Kilos so schnell purzeln und bei mir dann der erste Stillstand einsetzt. Und sobald ich beschließe abzuspecken, bringt jemand Kuchen mit in die Firma. Oder heute, da schmiß der Chef ein riesen Frühstück, am Mittwoch gibt es Pizza zum Ausstand einer Kollegin. Alles Sabotage ;-)


    Also mir hat der Frauenarzt dringend dazu geraten, das Gewicht bis zur OP wegzubekommen. Er sagt, dann verändert sich die Brust nicht mehr, d.h. wird nicht schlaffer. Er meint, es sei nicht empfehlenswert, danach abzunehmen. Das war für mich natürlich ein super Ansporn :-)

    Hallo Mimi,


    also super wäre, wenn ich noch 10kg weniger hätte, dann hätte ich nämlich mein perfektes Traumgewicht. Aber realistisch sind noch so ca. 6kg. Um Weihnachten rum wird es sowieso schwer, wenn wieder überall die Leckereien rumstehen.... Bin eben eine Naschkatze. Liege aber gut im Rennen, 3kg sind schon weg :o)


    Termin habe ich noch nicht. Habe nur schon mal urlaubsmäßig in der Fa. alles abgecheckt und beim Arzt nachgefragt. Wenn ich so 4-6 Wochen vorher Bescheid sage, dann dürfte das mit meinem Wunschtermin klappen. Ich habe den Termin noch nicht gemacht, da ich noch erst die Antwort von der Kasse abwarten will. Habe wenig Illusionen, will es aber dennoch nicht unversucht lassen.

    Es ist schön, so viel positives zu hören. Ich bin ja auch doppelt so alt wie Idefix, aber eigentlich denke ich, ich werde mich auch gut mit der Situation arrangieren können. Muss ich halt früher aufstehen und alles schön langsam und vorsichtig machen. Im Hinblick auf das Endergebnis ist es das allemal wert!!!


    Wenn es irgendwie geht, muss ich nach 3 Wochen wieder arbeiten gehen. Der Job ist wie gesagt nur am Schreibtisch, das ist nicht weiter schlimm, nur habe ich leider 1 Stunde Fahrt bis zur Arbeit, das stört mich mehr.


    Und auf die perfekte Fönwelle lege ich persönlich auch nicht so viel Wert, leider aber die Firma. Da muss man schon immer schick sein. Naja, das wird schon werden. Dann besuche ich eben auch mal öfter meine Eltern und laß mir ein Styling verpassen. Meine Mama freut sich bestimmt, wenn sie mich ein bisschen verhätscheln darf. Mich dagegen nervt diese Abhängigkeit sehr.


    Trotz allem freue ich mich schon total auf die OP. Ich wünschte, es wäre nicht mehr so lange hin. Andererseits bin ich auch noch am abspecken. Bis zur OP soll alles perfekt sein :o)

    Hallo noch mal,


    deine gesamte Geschichte hat mir wirklich Mut gemacht. Vielleicht liegt es nur am Alter, dass du alles so super weggesteckt hast, vielleicht aber auch an deiner positiven Einstellung.


    Ausserdem ist es immer besser, wenn man die Erfahrungen "aus erster Hand" bekommt.


    Bei mir ist es zwar noch lange hin (OP geplant für Mitte/Ende Januar), aber trotzdem mache ich mir schon über alles mögliche Gedanken und sauge jede Information auf. Ich glaube, das nimmt einem aber auch die Ängste und Zweifel, denn ich habe noch keinen einzigen Bericht gelesen, wo stand man (Frau) hätte es bereut!


    Ach ja, wie ist es denn mit dem "Rückenschlafen"??? Da hattest du doch auch Sorge wegen? Ich konnte nämlich noch nie auf dem Rücken schlafen....

    Hallo Idefix,


    nachdem du ja nun alles so supergut überstanden hast, wüßte ich gerne, wie der Alltag nach der OP so ist. So einfache Dinge wie z. B. einen Pulli über den Kopf ziehen, oder Haare fönen?


    Kriegst du das alles schon wieder hin? So mit ein bisschen Vorsicht, oder geht das überhaupt noch nicht? Und was macht vielleicht sonst noch Probleme?


    Darüber mache ich mir jetzt schon Gedanken. Ich denke, arbeiten gehen kann ich schnell wieder, hab ja nur einen Bürojob, aber wie kommt man sonst so klar? Da ich alleine lebe, hoffe ich, dass das nicht in den ersten Wochen zum Problem für mich wird. Kann ja von niemandem verlangen, dass er morgens früh um 6 Uhr vorbei kommt und mir die Haare fönt...


    Vielleicht hast du ein paar Tipps und deine eigenen Erfahrungen?


    LG Minnie

    Hallo Idefix!


    Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP!
    Ich freue mich, dass Du offenbar alles so locker weggesteckt hast. Wow, und ich staune, dass Du auch alles so haarklein weißt, von wegen Aufwachraum und so. Bei anderen OPs, die ich mal so hatte, war ich so duselig, dass ich eigentlich überhaupt nichts mehr weiß...


    Ich wünsche Dir eine superschnelle und problemlose Wundheilung und ganz ganz viel Freude mit deinen "kleinen Möpsen".


    Bin schon gespannt auf weitere Berichte von Dir!


    LG von Minnie

    Hallo Muckischnucki!


    Ich freu mich riesig für Dich, dass Du schon alles gut überstanden hast.
    Die dritte Hürde schaffst Du jetzt auch noch!


    Bin schon total gespannt auf Deinen Bericht!


    Liebe Grüße und erhol Dich gut!

    Ich habe gestern mit einer Frau gesprochen, die in der gleichen Klinik war, in die ich auch möchte. Und natürlich hab ich auch nach den Schmerzen gefragt!


    Sie hat gesagt, dass man schon während der OP automatisch Schmerzmittel mit eingeflößt bekommt und am Tag später auch noch. Danach hatte sie eigentlich nur noch Schmerzen, wenn sie sich bewegt hat. Also schön ruhig halten, dann tuts nicht weh und die Nähte heilen gut!


    Ich glaube, man (Frau) ist, wie nach jeder anderen OP auch, sowieso erst mal etwas gehemmt und vorsichtig mit allen Bewegungen. Und in diesem Fall ist man noch glücklich dazu :o)


    Ich wünschte, bei mir wäre es auch schon soweit...

    Bei meinem Gespräch in der Klinik sagte mir die Ärztin, dass überhaupt keine Fäden gezogen werden. Es wird innen wie außen mit solchen selbstauflösenden Fäden vernäht.


    Vor Jahren hatte ich mal einen Nabelbruch und musste 3 mal daran operiert werden, weil es immer wieder Entzündungen gab. Bei der 3. OP in einem anderen Krankenhaus (das war nach 1 Jahr!) hat sich dann rausgestellt, dass sich die Fäden innen nicht aufgelöst haben. Jetzt habe ich natürlich Schiß, dass sowas wieder passiert. War schon beim Hausarzt, aber aus dem damaligen OP Bericht ging nicht hervor, was das für Fäden waren. Jetzt versuche ich noch, eine Auskunft vom Krankenhaus zu bekommen. Nur ist die ganze Sache schon 6 Jahre her. Ob da noch jemand weiß, was für Fäden damals verarbeitet wurden???


    Wie war das bei euch? Auch innen und außen Fäden? Und wurden die bei allen gezogen, oder haben die sich aufgelöst?

    muckischnucki 273


    Das ist super, eine ähnliche Idee hatte ich auch schon. Dann haben die Leute eher Verständnis.


    Eigentlich ist mir ja immer egal, was die Leute von mir denken, aber wenns um meine Möpse geht, dann bin ich irgendwie doch sehr sensibel.


    Ich warte mal ab, wie es jetzt endgültig kommen wird. Wenn ich krank geschrieben werde, dann werde ich meinem Kollegen so eine "gutartige Wucherungs-" Geschichte auftischen und ihn bitten, nicht darüber zu reden. Da kann ich mich eigentlich auf ihn verlassen.


    Falls es doch in einem "Urlaub" endet, dann sage ich vielleicht überhaupt nichts und hoffe einfach mal, dass ich pünktlich wieder einigermaßen fit bin.


    @mimi 84


    Ich bewundere, dass du da so offen mit umgehen kannst. Obwohl ich ja sonst immer eine große Klappe habe, an diesem Punkt ist es mit meinem Selbstbewußtsein dahin. Ich will die blöden Lästereien einfach nicht hören...

    Was ich sagen werde, hängt jetzt auch noch davon ab, ob ich selber zahlen und Urlaub nehmen muss, oder ob die Kasse zahlt.


    Habe schon tausend Möglichkeiten im Kopf durchgespielt. Leider sitze ich in einem Großraumbüro mit ca. 40 Leuten. Da kann man sich nicht verstecken. Spätestens im Sommer sieht es eh jeder, aber ich denke, bis dahin hat sich mein Selbstbewußtsein erholt.


    Ich werde wohl meinen direkten Gegenüber / Teampartner einweihen müssen. Natürlich arbeite ich mit einem Mann zusammen, die können das wahrscheinlich nicht wirklich nachvollziehen. Dennoch halte ich ihn für sensibel genug, dass ich mich ihm anvertrauen kann. Ich denke, das wäre besser, falls ich doch etwas länger ne Auszeit brauche. Dann versteht er wenigstens warum und schimpft nicht weil ich ihn alleine lasse ;-)


    Bisher wissen nur meine beste Freundin (Modelfigur mit A-Körbchen) und meine Eltern Bescheid. Die musste ich einweihen, weil ich auch verschiedene Leute zum quatschen brauchte. Da ist ein Model natürlich nicht so geeignet, meine großbusige Mama hat aber vollstes Verständnis und unterstützt mich total. Das tut gut. Nach 20 Jahren....

    Nachdem ich nun wild entschlossen bin, endlich die BV machen zu lassen, stellen sich mir tausend andere Fragen...


    Was sag ich den Kollegen? Einfach öffentlich damit umgehen, das kann ich einfach nicht. Ist mir einfach zu peinlich. Deshalb möchte ich die Sache auch unbedingt im Winter durchziehen, dann kann ich erst mal dicke Klamotten tragen und mich "verstecken".


    Das Problem in einer riesigen Firma ist ja, erzählst du es einem, wissen es bald alle und dann fürchte ich mich davor, dass dann erst recht alle auf meine Möpse starren.


    Es wäre super, wenn ihr mir mal eure Erfahrungen / Tricks erzählt. Mir fehlt es nämlich leider noch an Selbstbewußtsein für die große Offensive...