Schutz vor Wundheilungsstörung

  • Hallo
    ich werde mich noch mal in ein paar Wochen unters Messer legen. Hatte schon eine Verkleinerung, hatte Wundheilungsstörungen. Ich habe trotz Verkleinerung ein 80 D bei einer Körpergröpe 1,58 cm. Ich wünsche mir ein B. Ich hoffe, dass es nicht zu klein ist. Hab so um die 60 kg und bis zur OP will ich auf 57 runterkommen. Gibt es vielleicht irgendwelche Mitteln für die Wundheilung???? Homoöpathisches oder sonst etwas???


    Bitte um Rat


    lg
    Sheepy

  • Hallo Sheepy,


    bevor der Eingriff durchgeführt wird, sind vorbereitende Maßnahmen notwendig und hilfreich, um einen optimalen Heilungsverlauf zu gewährleisten und das Komplikationsrisiko zu verringern.


    Anästhesieaufklärung


    Bevor Sie operiert werden, ist auch ein Aufklärungsgespräch über die Anästhesie notwendig. Dies führt der zuständige Anästhesist mit Ihnen. Idealerweise hat er zum Aufklärungsgespräch auch ein aktuelles Blutbild von Ihnen.


    Blutgerinnung


    Sie sollten 14 Tage vor der Operation gerinnungshemmende Medikamente absetzen. Beachten Sie hierzu, dass auch z. B. Aspirin die Blutgerinnung reduziert.


    Blutwerte


    Wir benötigen zur OP ein aktuelles Blutbild, welches uns spätestens am OP-Tag vorliegen muss. Idealerweise faxen oder senden Sie uns dieses ein Paar Tage vor der Operation dem Operateur zu. Wichtig ist, dass die Blutwerte im Normbereich liegen und keine Infekte (z. B. Grippe etc.) vorliegen.


    Stoffwechselaktivierung


    Maßnahmen, die Ihren Stoffwechsel aktivieren, unterstützen den Heilungsverlauf nach dem Eingriff, da die Zellerneuerung aktiviert wird. Je aktiver die Zellerneuerung ist, desto schneller und besser verläuft die Wundheilung.


    Rauchen


    Reduzieren Sie Ihren Nikotinverbrauch auf ein Minimum. Optimal ist, dass Sie ein bis zwei Tage vor der OP das Rauchen komplett einstellen.


    Alkohol


    Verzichten Sie ca. ein bis zwei Wochen vor der OP auf Alkoholgenuss.


    Menstruation


    Früher hat man versucht, OPs während der Menstruation zu vermeiden. Theoretisch ist die Blutungsneigung in dieser Zeit grösser. Praktisch ist aber kein Unterschied festzustellen.


    Bruststraffung und Pille


    Durch die Einnahme der Pille steigt das Risiko einer Thrombose oder Embolie. Wird sie aber kurzfristig vor der Operation abgesetzt, so wird das Risiko noch höher.


    Wie eine Wundheilungsstörung zu behandeln ist, hängt von vielen persönlichen Faktoren ab - es gibt hier keine pauschalen Aussagen. Es muß vielmehr im Einzelfall gesehen werden, was genau passiert ist.


    Es ist z. B. ein Unterschied, ob eine Narbe nicht zuwächst, ob sich eine Entzündung einstellt oder eine überstehende Narbe bildet, etc.



    Liebe Grüsse

  • Zur Förderung der Wundheilung bei einer Operation hat sich die Homöopathie sehr bewährt
    Unangenehme Folgen einer Operation sind häufig Schmerzen, Nachblutungen oder gar Infektionen. Rechzeitig vor einem Eingriff genommene Homöopathie-Mittel können wirksam vorbeugen und die Nachwirkungen einer Operation auf ein Minimum beschränken.
    Homöopathie - Mittel rechtzeitig vor einer Operation genommen, können die Wundheilung erheblich fördern und bestimmte Nebenwirkungen der Narkose (wie Kopfschmerzen, Übelkeit) vorbeugen.


    Arnika: ist das Wundheilungsmittel bei einer Operation
    Das wertvollste Mittel bei Verletzungen und Operationstraumen ist Arnika sowohl für die innerliche, als auch äußerliche Anwendung. Arnika beschleunigt die Rückbildung von Blutergüssen und verhindert Nachblutungen nach Operationen. Somit wird Infektionen vorgebeugt und die Wundheilung beschleunigt.
    Anwendung:
    Vor einer Operation: am Abend vorher zwei Globuli Arnika D12, vor der Operation zwei weitere Globuli.
    Nach dem Eingriff: je nach Beschwerden stündlich 1 Globuli Arnika D12 bis sich die Beschwerden bessern. Bei leichten Beschwerden einmalig ein Globuli D12.
    Achtung: Verwenden Sie Arnika nicht niedriger als C6 oder D6, weil diese Potenz möglicherweise die Blutung fördern kann.


    Nach der OP Info vom Heilpraktiker:


    Nux vomica D30:
    gleich nach der OP genommen, gegen Erbrechen und spastische Verstopfung besonders
    bei dem Gefühl, als ob zuviel Narkosemittel im Körper ist


    Staphysagria D30:
    mehrmals tgl. ab dem Tag nach der OP sorgt es für eine rasche und komplikationslose Narbenbildung. Sehr gut bewährt bei Schnittwunden.


    Hypericum D30:
    gleich nach der OP genommen vermindert Schmerzen und Lähmungen, die aufgrund durchtrennter
    Nerven entstehen


    Phosphorus D200:
    wenn nach der OP starke Kopfschmerzen mit Erbrechen auftreten, man hat das Gefühl
    nicht richtig wach zu werden


    Arnica D30:
    als Folge von Verletzung, man fühlt sich wie "verprügelt", starr, zur besseren Wundheilung


    Strontium D30:
    einmalig direkt nach dem Erwachen erwärmt es den Körper, alle Körperfunktionen werden
    in Gang gebracht


    Calendula D2:
    sorgt für eine gute und schnelle Wundheilung und vermeidet Infektionen
    Staphysagria D30:
    mehrmals tgl. ab dem Tag nach der OP sorgt es für eine rasche und komplikationslose Narbenbildung



    Also ich habe bei beiden Operationen Arnica genommen. Hatte überhaupt keine Schmerzen.


    Bei der Korrektur habe ich zusätzlich nach der Op Staphylosagria genommen.
    Bis auf die eine Stelle mit einer kleinen Blutung ist diesmal ja alles gut zugeheilt und auch zu geblieben.


    Ich denke die richtige Fadenwahl ist auch sehr wichtig. Es gibt Fäden auf die reagiert man schneller, wenn man eh zu Allergien neigt, und es gibt Fäden die werden besser vom Körper vertragen.


    Ich bekam nach der 2. Op Steristip Pflaster direkt auf die Wunde geklebt. Ich hatte das Gefühl, dadurch war da auch weniger Spannung drauf und die Narben sind zu geblieben. Lange schonen ist auf jeden Fall das A und O. Nicht schwer heben und die ersten Tage auf jeden Fall nichts anstrengendes machen. Am Besten auf die Couch setzen sich bedienen lassen und lesen.


    lg melon

  • Hallo Melon,


    ganz kann ich Ihnen nicht zustimmen, da Ihre Aussage zu allgemein ist. Die von Ihnen angegeben Produkte können für Sie die richtigen sein - aber nicht für jeden.


    Nux vomica kann zu unerwünschten Nebenwirkungen bei Patienten führen, die eine relativ niedrige Toleranzgrenze haben (z. B. Menschen, die schnell zornig werden, empfindlich auf Geräusche reagieren, etc.). Daher sind viele Präperate, die sie aufgeführt haben, verschreibungspflichtig.


    Johanniskraut (Hypericum) kann z. B. zu Zwischenblutungen etc. führen. Gerinnungshemmende Medikamente können negativ beeinflusst werden. In Österreich sind z. B. Johanniskraut-Präperate grundsätzlich apothekenplichtig.


    Nicht alles ist ein Allheilmittel - die einzelnen Produkte müssen vielmehr auf den Einzelfall ausgerichtet werden. Individuelle Faktoren sind zu berücksichtigen, da es sonst kontraproduktiv werden kann.


    Deshalb sind auch homöophatische Mittel nie ohne professionelle Begleitung zu verwenden! Die einzelnen Maßnahmen sollten immer mit Ihrem Behandler abgestimmt werden!

  • O.k. ich bin kein Heilpraktiker. Das ist eine Empehlung eines Heilpraktikers allgemein.


    Das Homöopatische Mittel für jeden indivieduell sind dachte ich ist allgemein bekannt.


    Wobei die zwei Mittel die ich genommen habe, Arnica ja jeder nehmen kann und Staphylosagria auch nichts schlimmes ist.


    Die anderen Dinge muss man sich selbstverständlich mit seinem Arzt absprechen. Aber bei Medikamenten vor eienr Op gehe ich davon aus das das ja auch jeder macht. Sei es nur die Pille oder sonstige Medikamente.


    lg melon