Welche Risiken hat eine Injektionstherapie?

  • Wenn die Injektionsbehandlung von der Hand eines qualifizierten Ästhetisch-Plastischen Chirurgen durchgeführt wird, sind Komplikationen meist geringfügig und nur sehr selten zu erwarten. Im Einzelfall ist jedoch das Risiko nicht immer genau vorauszusagen.


    Bei der Verwendung von kollagenhaltigen Substanzen stehen allergische Reaktionen im Vordergrund. Um herauszufinden, ob Sie gegen Kollagen allergisch sind, wird ggf. etwa einen Monat vor der Behandlung ein Test gemacht. Der Testort wird in den folgenden Wochen genau beobachtet. Beim Auftreten von Anzeichen wie Rötung, Juckreiz, Schwellung oder anderes sollte der Arzt informiert werden.


    Weiterhin möglich sind Hautinfektionen, die aber bei geeigneter Behandlung das Ergebnis nicht unbedingt verschlechtern müssen. Hier spielen meist Faktoren eine Rolle, die im Gespräch vor der Operation ausführlich diskutiert werden, wie beispielsweise die verzögerte Heilung bei Zuckerkranken, Rauchern und Patienten mit Blutgerinnungsstörungen oder auch die Neigung zu Hautunreinheiten. In Ausnahmefällen kann es zur Bildung von Narben, zu einer leichten Verdickung der Haut oder zu schlecht heilenden Wunden kommen. Auch diese seltenen Folgeerscheinungen können durch geeignete Maßnahmen gebessert werden.


    Hyaluronsäurehaltige Substanzen führen zusätzlich sehr selten zu ausgeprägten Schwellungen und gelegentlich auch zu länger anhaltenden Rötungen – in jedem Fall sind aber auch diese, wie alle Komplikationen bei abbaubaren Unterspritzungsmitteln vorübergehend, wie ja auch die Wirkungen.


    Bei der Injektionstherapie mit Fett sind keine allergischen Reaktionen zu erwarten, da das Gewebe vom eigenen Körper stammt. Die übrigen Risiken sind wie bei der Behandlung mit Kollagen und Hyaluronsäure sehr selten, allerdings kommt es hier häufiger zu länger anhaltenden Blutergüssen und damit verbundenen Blauverfärbungen und Schwellungen in den behandelten Bereichen.


    Botulinustoxin, das über die Lähmung der die Falte erzeugenden Muskelzugs wirkt, kann in nicht ganz so seltenen Fällen auch Lähmungserscheinungen von Gesichtsmuskeln bewirken, die nicht gelähmt werden sollten – am häufigsten kommt es dabei zu einem herabhängenden Oberlid oder Augenbrauenasymmetrien.


    Bleibende Unterspritzungsmittel, wie z. B. Artecoll können in sehr seltenen Fällen zu Knötchenbildungen im eingespritzten Bereich führen, die jedoch auch je nach Art und Ausmaß gut behandelbar sind


    Das gewünschte Ergebnis kann bei Auswahl eines guten Arztes und gewissenhafter Befolgung seiner Ratschläge in der Regel ohne Komplikationen erreicht werden.

    Informationen und Hilfestellung: 0800 - 678 45 65

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