Voruntersuchungen zur Brustverkleinerung

  • Hallo.


    Ich habe am 10.05. meinen Termin zur Brustverkleinerung und dafür muss ich ein großes Blutbild und eine Sonograhie machen lassen. Und jetzt meine Frage, muss ich die Kosten dafür auch selber tragen oder zahlt das die Krankenkasse? Weiß das jemand zufälligerweise?


    Jetzt nochmal zu etwas anderem. Ich bin seit der Termin immer näher rückt einerseits zunehmend ängstlicher, aber andererseits denke ich auch schon sehr lange über eine Brustverkleinerung nach, weil ich so auch unglücklich bin. Und irgendwie bin ich gerade deswegen in einer gefühlsmäßigen Zwickmühle.
    Ging euch das auch so? Habt ihr auch immer mehr Zweifel bekommen, weil ja alles mögliche passieren kann, aber andererseits freut ihr euch über die Zeit nach der OP und seid im Grunde froh darüber diesen Schritt nun endlich zu tun?
    So ungefähr geht es mir nämlich. Also meinem PC vertraue ich schon, ich fühle mich bei ihm in ziemlich sicheren Händen. Vor allem auch deswegen, weil ich bei dem Beratungsgespräch die Möglichkeit hatte, mit einer von ihm gerade operierten Patientin zu sprechen.


    Gruß, Thamee

  • Hallo Thamee,


    das ist ganz normal, dass dir immer wieder Zweifel kommen. Ging mir und vielen anderen auch so. Einerseits freut man sich total auf die Op anderseits hat man doch unheimlich viele Bedenken.


    Man steht dann (wie ich ) täglich vor dem Spiegel und fragt sich "Ist das wirklich nötig?" Aber es ist nötig. Wenn du Beschwerden hast und eine wirklich deutlich zu große Brust, dann wird es dir sicher danach besser gehen.


    Auch wenn die Narben auffälliger sind als du vielleicht erwartest (muss nicht sein) dann ist es immernoch toll, wenn man endlich kleinere Sachen anziehen kann, keine Rückenbeschwerden mehr hat und das optische Erscheinungsbild einem wieder besser gefällt.


    Ich hatte meine OP genau vor 11 Monaten und trotz das die Narbe (durch Wundheilungsstörung )breiter geworden ist als ich erwartet habe, habe ich es nie bereut.
    Mit auffälligen Narben kann man leben oder es nochmals ändern lassen, aber die Erleichterung danach ist schon toll. Vorrausgesetzt du hast den richtigen Arzt der dir auch ein gutes Ergebnis machen kann und du Vertrauen zu ihm hast.


    Viel Glück für deine OP.


    lg melon

  • Hi Thamee


    ich schliesse mich Melon an, das ist absolut normal. Ich wäre vorher am liebsten auch abgesprungen, aber nur im Prinzip, denn eigentlich hab ich mich ja auch auf das Nachher gefreut. Nur muss man auch wirklich Respekt haben, denn es ist und bleibt ein Eingriff, eine Narkose und kein Rundgang um den Block, hihi. Von daher absolut normal dass Du zweifelst und Angst hast.


    Ich würds auch jederzeit wieder tun, ganz ehrlich, hab es keine Sekunde bereut.


    Und dass Du Vertrauen zu Deinem PC hast, ist ja eh schon das Wichtigste:-) Ganz viel Glück für Dich.

    Alles Liebe von Cats:-)


    ************************


    Gewichtsabnahme von 110 auf 55 Kilo bei 1.55 m:-) Bauchdecken-+ Bruststraffung am 6.12.06 + Oberschenkel-+ Gesässstraffung am 31.10.07 glücklich überstanden:-)

  • hallo,


    auchich hab jetz ZWeifel! Ich habe am Wochenende das Genehmigungsschreiben der Kasse bekommen und riesigen Bammel! Noch nie war ich in einem Krankenhaus! Und auch ich steh mehrmals am Tag vorm Spiegel und schau mir die Fotos an und frage mich, ob es nötig ist. Aber auch ich denke seit 10 Jahren über eine OP nach!

  • Hallo Sabrina25,


    Es ist schon ein Unterschied, ob man nur den Wunsch hat, das der Busen kleiner sein soll oder ob man plötzlich vor der Entscheidung steht Op ja oder nein. Kann ich gut verstehen. Aber ist doch schon mal ein gutes Zeichen, dass du die Op bezahlt bekommst. Hast du denn schon die ersten Beratungsgespräche hinter dir oder weist du noch nicht zu wem du gehen kannst?


    Wenn du mal einen Arzt gefunden hast, dem du vertraust, dann wird das ganze schon etwas leichter. Aber eine leichte Entscheidung ist es trotzdem nicht. Mir hat es sehr geholfen Kontakt zu Frauen aufzubauen die genau von dem Arzt zu dem ich gegangen bin operiert worden bin. Ich wollte auch die Kleinsten Nachteile von denen wissen. Nachdem ich dann aber niemanden gefunden hatte der es wirklich bereut hat und alle nur von dem neuen Lebensgefühl geredet haben, habe ich mich dann für die Op entschlossen und einen Wunschtermin von mir festgelegt.


    Dann ging der Bammel erst richtig los. Einerseits konnte ich die Monate gar nicht mehr abwarten und wäre lieber sofort unters Messer gelegen, anderseits habe ich dann täglich vor dem Spiegel gestanden und mich gefragt "Ist das wirklich nötig?". Die Antwort war "Ja." Nicht nur wegen der Beschwerden, die ware nicht so schlimm als dass ich damit leben konnte, ich wollte einfach einen kleineren Busen, bei dem man Aerobic machen kann ohne bei bestimmten Übungen aussetzen zu müssen, weil einem die dicken Teile um die Ohren fliegen, beim Jogggen einem die Schultern vom einschnüren der Bhs schmerzen, man am liebsten nicht mehr in den Spiegel schaut, weil man sich mit den riesen Dingern nur noch dick und fett fühlt. Man anfängt die Fotos zu hassen, weil man auf ihnen nur noch einen riesigen Busen sieht und vom restlichen Wesen kaum noch was war nimmt.


    Es hat mir schon kurz nach der Op super viel Freude bereitet, endlich durch die Geschäfte gehen zu können und einem passt Gr. 38 unten und oben gleichzeitig. So habe ich früher immer L oder Xl kaufen müssen und es sah einfach nicht so aus, wie es sein soll.


    Meine Nachbarin hatte dann auch noch Krebs bekommen und mir gezeigt wie ihre Brust nach der OP aussah, Schreck, dann hatte ich nur noch ein schlechtes Gewissen. Ich will eine Op der gesunden Brust und sie musste sie sich verstümmeln lassen (denn sie hat einen Aufbau mit Muskelgewebe bekommen und super große Narben bis in den Rücken bekommen).


    Aber jetzt im Nachhinein bin ich Stolz auf mich, dass ich es durchgezogen habe, auch wenn ich jetzt noch eine Narbenkorrektur vor mir habe, damit die Narben nicht ganz so auffällig sind. Das Gefühl endlich die passenden Brüste zum restlichen Körper zu haben, kann einem niemand mehr nehmen. Man achtet auch mehr auf sein Gewicht, damit es nicht mehr wird. Auch ein Vorteil. Mein Mann, für den ich die Op nicht hätte machen müssen, ist inzwischen so begeistert von den Neuen, egal ob da jetzt Narben sind oder nicht. Er findet mich seit dem viel errotischer, endlich muss er sich nicht im Dunkeln mit mir abgeben sondern ich ziehe wieder schöne Oberteile an und fühle mich auch viel erotischer.
    Natürlich muss man am Anfang die Brust mit Vorsicht behandeln, aber nach ein paar Monaten ist sie so verheilt, dass wieder alles geht was man davor machen konnte und noch viel mehr.
    Meine Migräneanfälle, meine Nackenschmerzen, alles weg.
    Ich denke du wirst es auch nicht bereuen, wenn du den richtigen Arzt gefunden hast. Selbst wenn du nach der Op Schmerzen haben solltest, (ich hatte keine) dann gehen die auch wieder rum und spätestens wenn alles verheilt ist, sind sie dann schnell vergessen.
    So ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.
    Viele Grüße
    Melon

  • Hallo und danke für das, was du geschrieben hast, Melon. Ich steh bereits mit 2 Frauen aus diesem Forum in Kontakt. Ich bin froh, daß ich auch da Fragen loswerden kann. Bei dem Arzt hier hat bisher nur ein Gespräch stattgefunden -in einem Monat ist das nächste. Er is ziemlich ausgebucht. Dann werde ich meine ganzen Fragen stellen!
    Ab wann darf man sich wieder strecken? *g* Also, ab wann darf man die Arme wieder richtig heben? Ich mach das doch morgens immer :)
    Zu dem Termin soll ich dann die Genehmigung auch vorlegen. Wie gehts denn dann weiter? Die ganzen Voruntersuchungen müssen dann ja noch gemacht werden... wie geht das vor sich. Sagt der PC mir, wo und wann ich hinmuss?

  • Winke Sabrina


    Du schaffst das:-) Die Angst und der Bammel vorher ist echt ganz normal, ist ja auch kein Spaziergang. Aber ich würds echt jederzeit wieder tun.


    Strecken und heben magst Du eine ganze Weile nicht, es fehlt Anfangs auch ein wenig an Kraft und man macht es ganz automatisch nicht. Aber die genaue Zeit hab ich irgendwie vergessen, hihi. Ich hab das Meiste so 6 - 8 Wochen nur langsam und sorgfältig gemacht, wenn ich mich jetzt recht erinnere. Ist das nicht irre, ist ja erst grad 5 1/2 Monate her und so schnell ist man wieder im alltäglichen Leben, dass man es gleich wieder vergisst, lach.


    Wenn Du jetzt speziell die Voruntersuchung bei PC meinst - bei mir war es so dass er mir alles genau erklärt hat, Bilder gezeigt, hat Risiken und OP Technik aufgeklärt usw. Und dann hat er die Brust (und Bauch) angeguckt, mir gezeigt, wie das geschnitten und hochgehoben wird und hat auch alles fotografiert. Ich hatte dann Bedenkzeit und einen zweiten Termin und hab da Ja gesagt, unterschrieben und kriegte einen KH Termin zugeteilt. Danach hab ich nochmal einen Termin bei ihm abgemacht, weil ich viele Unsicherheiten hatte, normalerweise darf man das jederzeit.


    Nur fragen, wenn noch mehr unklar ist:-)

    Alles Liebe von Cats:-)


    ************************


    Gewichtsabnahme von 110 auf 55 Kilo bei 1.55 m:-) Bauchdecken-+ Bruststraffung am 6.12.06 + Oberschenkel-+ Gesässstraffung am 31.10.07 glücklich überstanden:-)

  • ah soo, da hab ich keine Ahnung, wird hier in der Schweiz nicht gemacht. Da kriegst Du aber ganz sicher noch Antworten.


    Insgesamt wurde mir nur Blut im KH abgenommen, sonst gab es keinerlei Untersuchung.

    Alles Liebe von Cats:-)


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    Gewichtsabnahme von 110 auf 55 Kilo bei 1.55 m:-) Bauchdecken-+ Bruststraffung am 6.12.06 + Oberschenkel-+ Gesässstraffung am 31.10.07 glücklich überstanden:-)

  • Also eine Mammografie musste ich auch nicht machen, hier in Deutschland.


    Ich hatte 2 allgemeine Vorgespräche um alles zu klären, Fragen zu stellen usw., dann Freitag vor der OP musste ich ins KH, zur letzten Besprechung.


    Ich sollte am folgenden Montag morgens ambulant operiert werden und er hat mir an dem Freitag nur gesagt wann ich genau da sein muss, dann hat er mich zum Vorgespräch mit dem Anästhesisten geschickt, der eine Etage weiter oben war. Da musste ich dann noch mit dem sprechen und einen Bogen ausfüllen, danach war ich fertig für den Freitag.
    Bin dann Montags ins KH gefahren (worden), hab zuerst das Geld an der Info am Eingang bezahlt, hab mich danach in der Ambulanz gemeldet, die haben mich zu "meiner" Aufwachkabine gebracht, da musste ich noch ca. eine Stunde warten (zum Glück mit Begleitung), dann wurde angezeichnet und los gings, einer vom Anästhesie-Team hat mir die Nadel in den Handrücken gelegt, und dann wurd ich in den OP geschoben.
    Mehr musste ich nicht machen, war alles recht unkompliziert.

  • Hallo Thamee


    ich hab meinen Termin in drei Wochen und meine Güte ich weiss garnicht mehr was ich denken soll. Mal freue ich mich riesig und dann denke ich muss das eigentlich sein. Aber ich hoffe das ich nicht vorher abspringen werde.


    Also ich muss zur Mammograhie und dann zum EKG und Lungenfunktion testen lassen und nochmal Blutabnehmen. Aber sonst hab ich auch keinen weiteren Termin bei meinem PC nur den Termin für die Op.

  • Hallo Sabrina,


    ich hatte 1 Woche vor der Op nochmals einen Arzttermin. Da wurde ich auch zum Narkosearzt geschickt, der hat einen kurz aufgeklärt wie bei jeder Op, reine Routine. Man musste den Bogen unterschreiben und ein kurzes Gespräch mit dem Arzt, da hat er dann festgelegt wie die Op laufen soll, welcher Schnitt, welche Größe, hat ein Bild der damaligen Brust gemacht und mir den Op Termin für Montag mit Uhrzeit genannt. Ich sollte gleich um 7.00 Uhr kommen, damit ich mich im Zimmer noch einrichten kann und um 8.00 Uhr war dann schon die OP. Ist aber unterschiedlich, wie sie dich halt in ihrem Op Plan zeitlich unterbringen.


    Um 11.00 Uhr habe ich im Auwachraum dann auf die Uhr gesehen und alles war schon rum.


    Ich hatte 10 Tage vor der OP bei meinem Hausarzt das Labor machen lassen, die Frauenärztin hat mir eine Überweisung für Mammograpfie gegeben. Habe ich schon ein paar Wochen früher gemacht, ist ja nur zur Sicherheit, dass da kein Tumor schlummert.


    Zur Sicherheit habe ich mir noch ein EKG machen lassen, da vor lauter Aufregung ich Herzrhythmusstörungen bekommen hatte. Da hatte ich dann Angst dass das mit Narkose nicht so gut kommt. Mein 24 Std. EKG war aber total normal. War also nur durch die Aufregung.
    Manche Ärzte bestellen dich aber auch einen Tag vor der Op in die Klinik und machen dort die ganzen Untersuchungen, muss aber nicht sein, kann man auch zu Hause machen lassen.


    Ein paar Tage vor OP habe ich mit Arnica Glob. angefangen, kann ich jedem nur empfehlen. Ich hatte kaum blaue Flecken und auch keine Schmerzen.
    Manche Ärzte glauben zwar nicht dran, aber mir hat es geholfen und schaden tut es auch nicht.


    Die Arme darf man 6-8 Wochen nicht über Kopf bewegen. Hört sich schlimmer an als es ist, mit Haushaltsleiter kommt man an das meiste. Haarewaschen über Kopf war auch kein Problem. Beim Haare kämmen beugt man sich halt einfach vor, dann ist da keine Spannung auf den Nähten. Schwer heben solltest du aber nicht mehr, besorge dir im Vorraus genug Getränke oder eine Hilfe die dir den Einkauf trägt.


    Du wirst sehen im Nachhinein sagst du auch wie viele, war doch gar nicht so schlimm. Die Angst ist viel größer.


    Übrigens, eine Woche vor OP hatte ich totale Panik und wollte schon absagen, aber am Tag der OP habe ich eine Baldrian geschluckt und bin total ruhig und gelassen zur Klinik gefahren. Ab da habe ich mich nur noch darauf gefreut. Im Op habe ich dann mit dem Narkosearzt noch Scherze gemacht.
    Also ihr schaft das auch. Einfach positiv denken, das hilft.

  • Hi alle zusammen,


    also ich habe gedacht, ich melde mich mal und berichte wie die OP war.
    Letzte Woche Donnerstag hatte ich die Brustverkleinerung und insgesamt lief alles wirklich super.
    Ich war um 8h morgens dort und hatte dann noch ein Gespräch mit dem Anäthesist. Insgesamt war ich glaube ich noch nie so ruhig wie vor der OP, was vor allem mich, aber auch die Krankenschwester überraschte. Anschließend wurde ich OP-fertig gemacht, d.h. zu nächst wurden von den Brüsten noch Fotos gemacht und anschließend hat sich der PC die Schnittführung etc. noch an mir aufgezeichnet.
    So um ca. 9h war es dann schließlich soweit und die OP begann.
    Als ich dann wieder aufwachte war es dann ca. 13.45h.
    Schmerzen hatte ich keine, was mich wirklich überraschte, und ansonsten ging es mir wirklich gut angesichts der ziemlich langen OP.
    Ich konnte dann auch relativ schnell wieder was essen und auch mit Hilfe zur Toilette. Ansonsten hat man nach der OP noch Schläuche in beiden Brüsten, damit das Wundwasser abfließen kann und deren Entfernung war für mich wirklich das Schmerzhafste an der ganzen OP am nächsten Tag.
    Der Rest des Tages und die Nacht konnte ich ohne Probleme ohne Schmerztabletten überstehen. Nur am nächsten Morgen war mir noch etwas schwindling.
    Ansonsten wurde ich dank einer wirklich sehr netten Krankenschwester wirklich gut versorgt und ich kann nur sagen, dass man sich vorher mehr Sorgen macht als notwendig.
    Gestern war ich dann noch einmal zur Nachuntersuchung da und nächste Woche werden die Fäden gezogen und auch wenn sie immer noch geschwollen und ziemlich "verfärbt" sind, bin ich jetzt schon total zufrieden mit dem Ergebnis, und ich bereue nun überhaupt nicht mehr den Schritt zur OP.


    Ansonsten wünsche ich allen noch ganz viel Glück und Erfolg, die die OP noch vor sich haben.


    Lieben Gruß, Thamee

  • Schön, daß das bei euch so toll gelaufen is :) Ich hoffe, ich kann das hinterher auch sagen! Wie siehts denn mit den Nachuntersuchungen aus. Was wird da gemacht und wie oft muss man hin? Kann man das pauschal sagen?

  • Hallo Thamee,


    super dass es bei dir so gut gelaufen ist. Ich freue mich riesig für dich. Dein Bericht könnte auch von mir sein.


    Eine gute Wundheilung und viel Ruhe wünsche ich dir.


    lg melon

  • @Sabrina,


    normal kommt man nach 1 Woche zur Kontrolle und bekommt die Fadenenden abgeschnitten oder die Fäden gezogen.
    Dann nochmal eine Kontrolle 4 Wochen später und 1/2 Jahr später, wenn alles gut verläuft.


    Wenn man natürlich Schmerzen oder Heilungsstörungen hat, dann ist das individuell und kann wie bei mir 2 mal die Woche über Monate sein.


    Manche Ärzte machen auch noch mal einen Abschlusskontrolle nach 1 Jahr.
    Auf jeden Fall wollen sie auch noch Bilder von dir wie es danach geworden ist, nachdem die Schwellungen soweit weg sind.

  • Ich war direkt einen Tag später zum Drainagen ziehen, dann ein paar Tage nachher zur ersten Nachkontrolle, da wurd der Verband gewechselt. Nach etwa einer Woche musste ich erneut hin, da wurden dann die Fäden gezogen.


    Wieder ein paar Wochen später war ich da zur erneuten Kontrolle, und danach musste ich noch einmal hin als die OP ca. 3 oder 4 Monate, ich weiß es nicht mehr genau, her war, das war dann erstmal die Abschlussuntersuchung. Wenn irgendwas ist kann ich aber einfach jederzeit wieder kommen.

  • Hallo Tamee Nina und Melon


    könnt ihr mir bitte erklären wie das mit den Drainagen funktionniert?


    Das sind so Schläuche aber wo genau sind die den? sind die in der Brust.? Wenn ja dann ist da doch eine offene Wunde oder wie muss ich mir das vorstellen?Ich hoffe das das nicht ganz so schmerzhaft wird.


    Ich freu mich trotzdem drauf :)


    Jule

  • Soweit ich gehört habe (also nur vermutet) sind die nicht in sondern unter der Brust, wo der Schnitt gemacht wurde. Da läuft das die Flüssigkeit (Blutreste etc.) rein. Aber so genau weiß ich das auch nicht und würds gern wissen. :)

  • Hi.


    Also zu den Drainagen. Sie sind in der Brust so etwa 5 cm drin und werden während der OP dort plaziert. Ob die Drainagen jetzt an der Schnittstelle waren, kann ich nicht so genau sagen, weil sie zu nächst zugepflastert waren und später, beim Entfernen, wollte ich lieber nicht so genau hingucken.;) Außerdem waren sie zu seitlich angebracht als dass ich etwas erkennen konnte.
    Auf jeden Fall müsst ihr euch da keine großen Sorgen machen. Die Schläuche haben keinen wirklich großen Durchmesser und können ohne Probleme herausgezogen werden. Anschließend kommt ein Pflaster mit Salbe drauf und das wars schon. Der Rest erledigt der Körper selbst. Außerdem habe ich noch ein Antbiotikum gegen bakterielle Infektionen mitbekommen, die ich die ersten fünf Tage postop nehmen musste.


    Also keine Angst, ansonsten meldet sich hier ja vielleicht noch jemand der genauer über die Drainagen Bescheid weiß, wenn ihr noch mehr wissen wollt.


    Lieben Gruß, Thamee

  • Danke Thamee für deine Antwort


    besser geht es mit jetzt trotzdem nicht ich kann mir das einfach nicht vorstellen das die in meiner Brust stecken sollen.


    Ich rede den ganzen Tag über nichts anderes mehr als Brüste ich hab schon angst das ich meinen Freunden und Verwander damit auf den Nerv gehe. War oder ist das bei euch auch so kurz vor der Op. Ich bin schon so nervös ich hoffe das legt sich noch.


    Jule

  • Das mit den Drainagen fand ich nicht so schlimm, es hört sich schlimmer an, und sieht vor allem schlimmer aus als es ist.


    Die werden noch während du in der Narkose bist seitlich befestigt, da, wo die Brüste quasi "aufhören", direkt neben der Rundung.


    Eine Drainage liegt links neben der linken Brust, die andere rechts neben der rechten. Es sind Schläuche, die da raus kommen, aber keine Angst, das Stück das in dir steckt, hat einen viiiieel kleineren Umfang als die Schläuche an sich.
    Diese Schläuche enden in kleinen Kästchen, in die das Blut und das Wundwasser fließt, das sich nach der OP sammelt. Ohne die Kästchen würde sich das Zeug in der Brust sammeln, iieh, ich weiß :-)
    Bei mir ist aber nicht viel da rein geflossen, grade mal der Boden der Kästchen war bedeckt. Direkt am nächsten Tag wurden die Drainagen dann gezogen. Du legst dich hin, dein PC sagt, du sollst Luft holen, und dann ganz schnell ausatmen. Beim ausatmen zieht er sie dann raus. Das ist ganz kurz ein etwas ekliges Gefühl, aber wirklich nur eine Sekunde, dann hast dus überstanden. An der Stelle wo die drin waren hab ich noch eine winzige weiße Narbe, vielleicht einen halben Zentimeter.


    Vielleicht hast du schon mal Leute im KH gesehen, die so etwas mit sich rum getragen haben. Mir sind einige davon begegnet, bei denen sah das noch schlimmer aus. Drainagen kriegt man eigentlich bei jeder Operation, einmal hatte ich eine am rechten Knöchel. Das war weitaus unangenehmer. Also, keine Panik, sobald du die Dinger wieder los bist, hast du auch gleich viel weniger (eingebildete) Schmerzen (war bei mir so)!

  • Hi Ihrs


    ich kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschliessen. Die Drainagen sind echt nicht schlimm. Ich hatte zwei in den Brüsten und zwei im Bauch, aber die Löcher waren sofort zu, bzw. kurz noch Plaster drauf und danach war das alles schon verheilt. Die sieht man dann praktisch gar nicht mehr, so klein sind sie.


    Das ziehen empfand ich auch nicht als sehr schmerzhaft, nur eben wie Nina als etwas unangenehm. Aber das ist sooo ein kurzer Moment, das vergisst man gleich wieder. Einfach den PC oder die Decke angucken und atmen wie er sagt und weg sind sie, lach.


    Also ich kann voller Überzeugung sagen, die Drainagen sind ein Segen um evtl. innere Blutungen oder Wundwasser sofort zu erkennen, aber nix wovor man Angst haben muss. Hatte ich vorher auch ein wenig, aber es ist echt harmloser als man es sich vorstellt.

    Alles Liebe von Cats:-)


    ************************


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  • @Sabrina,


    ja ich würde die Zeit nutzen und mir noch einen Beratungstermin wo anders hohlen. Das übt dich auch wenn du zu deinem nächsten Termin bei dem Arzt gehst wo du es evt. machen lässt. Man bekommt überall eine Aufklärung und kann danach gezielter Fragen stellen. Ich habe mir eine riesige Liste mit al meinen Fragen aufgeschrieben und alles beide Ärzte gefragt. Der eine Arzt hatte mich noch nicht mal untersucht, sondern nur kurz eine Erklärung gegeben, auf meine Fragen nach Bluttransfusionen hat er dann gleich auf ein anderes Krankenhaus verwiesen, ich war ihm wohl zu informiert und nachdem ich hörte, dass seine Privatzimmer nicht dauernd Schwestern haben und der Anästesist bei Bedarf dazugeholt wird, war mir das ganze zu unprofessionell. Er meinte ich soll auch mit Drainagen nach 2 Tagen heim gehen.


    Beim anderen Arzt war im Hintergrund eine große Klinik (für den Notfall), dass fand ich sehr geruhigend, ich denke es passiert selten was, aber wenn, wollte ich nicht in einem kleinen Privathaus aufgeschmissen sein. Was ist wenn Nachts dann ein Notfall ist und der Arzt erst von Ausherhalb kommen muss.


    Beim 2. Arzt hatte ich auch das Gefühl er sieht die Sache viel genauer, was ich will, was möglich ist, die Risiken und er hat mich richtig untersucht um sich eine Meinung zu bilden. Das hat mich dann gleich dazu gebracht ihm das Vertrauen zu schenken. Beim 1. wusste ich schon als ich aus der Praxis gegangen bin dass ich da nicht wiederkomme.
    Auch sind die Ärzte mit den Kosten der Beratung sehr unterschiedlich. Manche verlangen 25,-€ was ich in Ordnung finde, sie nehmen sich ja auch mindestens 1/2 Std. Zeit, andere verlangen gar nichts, die sind sicher dass du zu ihnen wiederkommst und wieder andere wollen gleich 50,- oder 100,-E
    Am Geld der Beratung sollte der Termin nicht scheitern aber du musst da rausgehen und sagen, dass ist mein Arzt, dem vertraue ich und lege mich unter sein Messer.

  • Jule ,


    also ich hatte die Drainagen von Montag bis Donnerstag in der Brust. Bei mir kam noch jeden Tag zuviel Wundflüssigkeit aus der Wunde und ich habe jeden Tag gehofft die Dinger los zu werden. Ich hatte ja keine Schmerzen nach der OP, aber wenn man an den Schläuchen, wenn man z.B. auf die Toilette geht hängen bleibt, dass ist schon schmerzhaft und ich bin grundsätzlich daran hängen geblieben, aber halb so wild. Meine Schläuche kamen in den Axeln wieder raus. Der Rest verlief unter der Haut bis unter die Brust und hat dort die Wundflüssigkeit aufgefangen und nach Außen in so Plastikflachen geleitet.
    Manche Pat. haben auch Plastikbeutel da hängen, die sind dann nicht so schwer und vielleicht bleibt man dann auch weniger daran hängen. Das ziehen war unangenehm, aber kurzes Zähne zusammenbeißen und schon ist es vorbei. Eine Seite hat überhaupt nicht weh getan, die andere dafür um so mehr. Manche Ärzte machen aber auch gar keine Drainagen, da baut der Körper dann die Wundflüssigkeit von alleine ab, dafür spannt dann der Busen vielleicht etwas mehr und ist mehr grün und blau.


    Aber du brauchst keine Angst davor zu haben, ist ein ganz kleines Schäuchchen dass unterder Haut geleitet wird.


    lg melon

  • melon und Nina


    Danke das Ihr mir so viel Mut zusprecht wegen der Drainagen mir geht es schon viel besser. Mein Pc wird auf jeden Fall Drainagen legen das steht so in dem Infomaterial das ich beim Beratungsgespräch bekommen habe. An dem Termin wusste ich nur leider nicht das es sowas überhaupt gibt und konnte deswegen auch keine konkreten Fragen darüber stellen.


    Melon warst du allein als zu aufgewacht bis nach der Nakose oder war dein Partner da oder wer anderes.
    Alle meine Freunde wollen mich besuchen ich hab jetzt bedenken ob ich das überhaupt möchte.
    Ich kann mir vorstellen das ich müde bin das ich schmerzen hab und mich unwohl Fühle weil man ja noch nicht duschen kann und die Haare sind nicht gewaschen und naja all die Sachen am am meinsten machen mir die Schmerzen sorgen die laut einigen Berichten zufolge ja garnicht so schlimm sind.


    Jule

  • melon Habe mir heute einen Termin bei einem 2. Arzt geholt und der ist (super passend!) noch vor dem Termin beim 1. Arzt. Am Telefon klingen die Damen dort schon ganz anders als beim 1. - viel netter. :) Termin ist Ende des Monats - ich freu mich aufs Gespräch und darauf meine Fragen loszuwerden :) Möcht doch nun endlich wissen, welche Methode der Schnittführung bei mir angewendet wird.

  • Ich würde auch sagen, immer am besten noch eine andere Meinung einholen. Das erste Beratungsgespräch hatte ich bei einem etwas älteren Arzt (wurde mir von meinem Gynäkologen empfohlen), der hat mir relativ wenig erklärt, und für diese "Beratung" hab ich 60,- € zahlen müssen. Der hat nicht viel über Schnittführung, Risiken oder ähnliches gesprochen. Das wäre vielleicht noch gekommen, aber ich hab mich da allgemein nicht wohlgefühlt. Ich wusste auch schon beim rausgehen dass ich nicht wiederkomme.
    Dann wurde mir von meinem Hausarzt ein anderer empfohlen, bei dem ich mich letztendlich auch hab operieren lassen. Die Beratung(en) waren umsonst, viel umfangreicher, das KH viel schöner und moderner, und, bei Selbstzahlern auch nicht zu verachten, der Preis lag mit 3000,- € genau 3000,- € unter dem Preis des anderen Arztes, der die OP für 6000,- € gemacht hätte!

  • Jule


    Ich bin i´m Aufwachraum aufgewacht, da lagen so 5 Patienten neben einander. Eine Schwester hat den Blutdruck überwacht und geschaut wie es einem geht. Ich habe fürchterlich gefrohren. Das lag sicher am OP wo man ja fast nackt rumliegt. Habe dann ganz dicke Decken bekommen und nach 1/2 Stunde habe ich dann aufgehört zu frieren. Die Schwester war ganz lieb, hat mich beruhigt, das wäre normal. War noch am EKG angeschlossen, leider hat da was mit der Übertragung nicht funktioniert und so musste ich im Aufwachraum länger bleiben als normal. Als es dann endlich geklappt hat, war ein technischer Fehler, haben sie mich wieder ins Zimmer gefahren. Da war ich die erste Nacht auch alleine, aber halb so schlimm. Mein Mann war dann noch kurz da und hat geschaut wie es mir geht und ist dann wieder nach Hause zu unseren Kindern gefahren. Am ersten Tag ist man noch etwas erschöpft, schon nach dem Telefongreifen ist unangenehm, nicht schmerzhaft aber Ruhe tut einem da schon gut. Außerdem kommt ständig eine Krankenschwester oder ein Arzt und schaut nach einem was die Brust macht, ob alles gut anwächst, man muss alle 2 Std. die Brustwarzen vorsichtig massieren damit sie besser anwächst und ruck zuck war es schon abend und ich bekam sogar schon einen riesen Teller Abendbrot. So gut hat das Essen noch nie geschmeckt. Nachdem man ja seit dem Vorabend um 22.00 Uhr nichts mehr essen oder trinken durfte.


    Also nicht gleich mega viel Besuch. Du hast auch noch dieses Schicke Op Hemd den ganzen Tag an und Kompressionsstümpfe und Drainagen, da findest du es sicher nicht so toll wenn dich dein Besuch so sieht. Partner ist o.k. aber sonst würde ich niemanden einbestellen. Am 3. Tag denk ich ist es besser. Dann hast du auch die Farbe aus dem Op abgewaschen und kannst normale Nachtwäsche anziehen und fühlst dich dadurch gleich viel fiter.
    lg melon

  • @Sabrina,


    toll dass das so schnell geklappt hat, das beruhigt dich doch auch sicher wenn du schon Infos von einem Arzt bekommst.
    Ging mir auch so , die einen Helferinnen waren mir schon am Telefon super unsympatisch und so ist es dann auch geblieben. Gegen den Arzt habe ich mich sofort dagegen entschieden. Obwohl er auch alles gut erklärt hatte, aber die Chemie hat da nicht gestimmt.
    Beim nächsten Gesprächstermin beim 2. Arzt war ich auch von der Arzthelferin total begeistert, man hat sich sofort verstanden gefühlt und gut aufgehoben. So soll es auch sein, wenn nicht lieber noch einen 3. Termin zum Vergleich ausmachen.
    Die Ärzte haben auch zum Teil unterschiedlich Ansichten wegen der Schnittführung, jeder hat eine andere Technik drauf. Gut hinterfragen was er machen will. Wenn es geht die Brustwarze nicht frei verpflanzen lassen, das muss nicht sein. Lesjour ist bei extrem grossen Brüsten auch nicht unbedingt zu empfehlen. Hatte ich zwar mit F aber war anscheinend nicht so ideal, desshalb haben sich die Nähte auch geöffnet.


    lg melon

  • melon Danke für die Antwort. Ich will auf keinen Fall, daß die frei verplanzt werden! Ich habe das Ziel oder die Hoffnung, daß ich hinterher noch was an beiden Stellen spüre und würd mich freuen, wenn ich auch die Fähigkeit zu stillen noch behalten kann :)