Möche BV - bin aber noch etwas unsicher (einige ungeklärte Fragen)

  • Hallo an alle!


    Ich beschäftige mich schon länger mit der BV und konnte mich bisher noch nicht ganz dazu zu entschließen. Inzwischen bin ich mir zwar zu 99% sicher, dass ich die OP noch im Oktober diesen Jahres machen möchte, habe aber immernoch einige ungeklärte Fragen (trotz 2 Beratungsgesprächen beim Facharzt). Ich habe selbst 75A relativ Straff mit genug Eigengewebe und hätte gerne ein schönes B-Körbchen, wichtig ist mir vor allem die Form, da meine Brustwarzen leider recht tief + ungleich sitzen. Meine Fragen:


    -ÜBM oder UBM? empfohlen wurde mir runde Implis ÜBM, da diese eine schönere Form geben könnten (mir selbst wäre aber am liebsten UBM, da ich bei einer evtl. späteren Mamographie das Impli oft stören soll und ich auch Angst wegen einer Kapselfibrose habe und auch wegen einer evtl. Schwangerschaft in 2-3 Jahren)
    -kann das Implantat wirklich verrutschen, bei UBM? oder kann das eigentlich nur vorkommen, wenn man nach der OP sich falsch verhält?
    -sind die Schmerzen bei UBM wirklich extrem stärker? bin geschäftlich sehr eingespannt (zum Glück nur Büro) aber kann trotzdem nicht länger als 1 Woche Urlaub bekommen, danach muss ich auf jeden Fall täglich mind. 6-7 std. zur Arbeit.


    Ich würde mich freuen, einige Antworten oder Tipps zu erhalten um meine Unsicherheiten loszuwerden.


    Liebe Grüße

  • Hallo evilbunny,
    nachdem nun die Schweißdrüsenabsaugung nicht so von Erfolg bei Ihnen gekrönt war, sind Sie sicherlich etwas vorsichtiger.


    Trotzdem scheint mir, dass ein weiteres Beratugnsgespräch entweder bei den Kollegen wo Sie waren oder bei jemand anders sinnvoll wäre. Denn es sind bei Ihnen noch zu viele Fragen offen. Insbesonder die Stellung der Brustwarzen und die Lage des Implantates solte noch mal genauestens angesprochen werden.


    Gruß aus Bonn


    Dr. Bosselmann


  • Hallo Dr. Bosselmann,


    vielen Dank für Ihre Antwort.
    Bei den Beratungsgesprächen wurde die Lage der Implantate bereits angesprochen. Der Arzt meinte, er könne die Implantate einfach 1 oder 2 Finger breit weiter nach unten einsetzen, so dass sich das Problem von selbst lösen würde - eine Straffung wäre nicht nötig, da ich genug Eigengewebe hätte.


    Eine weitere Meinung (bei jemand anderem, als dort wo ich schon war) werde ich mir aber lieber doch noch einholen. Ich hoffe, ich bin danach nicht noch unsicherer.


    Liebe Grüße

  • Hi,


    also ehrlich gesagt, ich hätte mit meiner ubm-OP nicht so gerne nach einer Woche schon einen 6-7 Stunden-Arbeitstag durchstehen mögen.
    Ich meine, so eine OP ist eine "einschneidende Angelegenheit" und ich würde nicht die Regenerationszeit der Arbeit opfern. Dann lieber noch ne Woche Urlaub mehr einplanen. Natürlich reagieren nicht alle Patientinnen gleich und manche fühlen sich nach einer Woche schon wieder voll belastbar.


    Grüßle iris

  • Falls er Abstand Brustwarze zur Unterbrustfalte gering ist, also z.B. kleiner als 5 cm, so muß die Brutfalte neu definiert werden. Vielleicht meinte Ihr Operateur das mit "einfach 1- 2 cm niedriger setzen". Schon bei einer normalem Protheseniplantaton wird der Schnitt 1-2 cm unterhalb der bestehenden Brustfalte gesetzt. Hinzu kommt dann noch die Strecke, die es aufgrund der tiefstehenden Brutwarzen zu gewinnen gilt.
    Also da sollten Sie sich schon genauestens informieren. Gerne können Sie mir auch Bilder über info@moderne-wellness.de zukommen lassen.


    Gruß aus Bonn


    Dr. Bosselmann