Wichtig!!! Frage an Doktoren

  • Hallo liebe Doktoren!


    Habe erfahren, dass man nach dem Stillen etwas warten muss bevor man sich einer
    BV unterzieht, ansonsten ist die Gefahr der KF höher und man ist irgendwelchen Risiken ausgesetzt. Nun meine Fragen:


    1. Wieviel Zeit muss nach dem Stillen vergehen und warum.
    2. Welche Risiken können auftreten.
    3. Ist die Gefahr einer KF trotzdem höher auch wenn man UBM macht.
    4. Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit diese Komplikationen zu bekommen, geht es nach dem Prinzip "Kann muss aber nicht sein", oder ist es grundsetzlich so dass die Komplikationen auftreten.


    Bedanke mich im vorraus!!!

  • Hallo Wick,


    vielen Dank für Ihre Fragen. Hier die Antworten:
    1.) Wieviel Zeit muss nach dem Stillen vergehen und warum?
    Wir raten unseren Patientinnen, dass sie nach dem Stillen 12 Monaten warten, damit alle Schwellungen etc. zurück gehen können und man eine realistische Einschätzung machen kann. Die Form der Brust verändert sich oftmals innerhalb der 12 Monate.


    2.) Welche Risiken können auftreten?
    https://www.moderne-wellness.d…rgroesserung-risiken.html


    3.) Ist die Gefahr einer KF trotzdem höher auch wenn man UBM macht?
    Die Gefahr der Kapselfibrose ist grundsätzlich immer vorhanden. Unter dem Brustmuskel ist sie wesentlich niedriger als über dem Brustmuskel.


    4.) Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit diese Komplikationen zu bekommen, geht es nach dem Prinzip "Kann muss aber nicht sein", oder ist es grundsetzlich so dass die Komplikationen auftreten?
    Es kommt auf den Operateur und viele individuelle Faktoren an. Grundsätzlich kann eine Komplikation immer auftreten - aber je besser der Operateur, der Narkosearzt, sicherer der OP, hochwertiger die Implantate, besser die Aufklärung und die OP-Vorbereitung je niedriger ist die Gefahr von Komplikationen.


    Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

  • Kann Herrn Maar alias Root nur beipflichten


    Zu Punkt 4 .... "oder ist es grundsätzlich so dass die Komplikationen auftreten.
    ...." aber noch ein kleiner Zusatz :) :




    Um Gottes Willen.......


    dann wäre ich schon längst Gärtner oder Frittenverkäufer geworden.



    Das Auftreten von Komplikationen ist wirklich die Ausnahme.



    Lieben Gruß aus Bonn



    Dr. Bosselmann

  • Vielen Dank für Eure super schnelle Antworten.


    Nun, bei mir sind es schon 4 Monate her dass ich aufgehört habe zu stillen. Meine Brust hat sich vollkommend zurückgebildet (kein Fettgewebe - nur zwei Hautlappen). Geht es in dieser 12-monatiger Zeit nur um die Veränderung der Brustform oder gibt es da noch irgendetwas (wie z.B. hormonäle Zurückbildung)???

  • Es kommen mehrere Faktoren ins Spiel, die aber individuell verschieden sind. Daher ist die oben genannte Zeitspanne ist eher ein Anhaltspunkt als eine strenge Empfehlung. Da aber eine Brustvergrößerung normalerweise kein Notfalleingriff ist sollte man sich eher auf der sicheren Seite bewegen.


    Es kann sich die Brustform ändern, die Gewebequalität, das Körpergewicht, um nur ein paar zu nennen. Generell sollten Sie sich aber ein wenig Zeit lassen und sich den Arzt genau aussuchen.


    Gute Nacht


    aus Bonn


    Bosselmann


    Zitat

    Wick postete
    Vielen Dank für Eure super schnelle Antworten.


    Nun, bei mir sind es schon 4 Monate her dass ich aufgehört habe zu stillen. Meine Brust hat sich vollkommend zurückgebildet (kein Fettgewebe - nur zwei Hautlappen). Geht es in dieser 12-monatiger Zeit nur um die Veränderung der Brustform oder gibt es da noch irgendetwas (wie z.B. hormonäle Zurückbildung)???